Otto König von Italien.
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ners nahm er für den ganzen Winter seinen Aufenthalt. Als Königvon Italien, wie er sich ohne Wahl und Krönung genannt zu habenscheint/» ertheilte er den geistlichen Stiftungen, die sich an ihn wen-deten, Gnadenbeweise und Gewährungen, so der Geistlichkeit vonVerona, dem Kloster S. Ambrogio zu Mailand, S. Sisto zu Pia-cenza, das von Bertha, einer Tochter des Kaisers Berengar, alsAebtissin regiert wurde, den Domherren von Parma, Padua u. a.
Auch der ungetreue Erzbischof Manasse trat auf seine Seite und
erscheint in zwei für Mailand ausgestellten Urkunden als Erzkaplan,während in den übrigen italienischen Ottos Bruder Brunos diesAmt bekleidet. Nicht minder gnädig als die geistlichen wurden dieweltlichem Häupter des italienischen Volkes von ihm ausgenommen.
An Adelheid entsandte er Boten mit reichen Geschenken und der
ste., Olochoarchi ann. 951: ach suius achvsutnm OsrsnAario OongobarchornvarsZs ob urbs I'apia lugisnts, ipss Otto vanchsm inpp'säitur nrdsin; Laotin.UsAin. 951: totins Itabas posssssor sl'tiaitur; 952: sxpulso Oersngario.Ungenau Widukind (III s. 9): sumczus so (se. rsZina) urbom Oapiaw,quak sst sschss rsgia, obtiunit.
Otto datierte nach dem Regierungsjahre in Italia I <zur Unterscheidungvon den Jahren in Oraneia) zuerst am 9. Oct. 951, zum letztenmale in seinerletzten italienischen Urk. vom 1«i. Febr. 952 (8t. 198—207). Der Titel ist nurin einigen verändert. Am 10. Oct. rsx Oransornm st OonAobarchorum(Siclel Die Texte der üloii. grapbiea 35), 15. Oct. rsx Oraneorum st Ita-lieorum (v. Llobr Loci. Ilaet. I, 69», 21. Jan. rsx Oransornw st liitaiioroin(Oougust IX, 383). Von seiner Anerkennung zeugen Privaturk. siir Veronavom Mai und Juni 952 rsAnants clomno uostro Otto rsZs bis in Italiaanno priino (Os Oion^siis Os XIclons st Xotingo 0 7. 118), aus Monzavom Oct. 9.,1 (ülonum. bist. patr. XIll, 1022 ). In Lucca erkannte man imI. 951 und der ersten Hälfte von 952 überhaupt keinen König an (IlarsoesbiniVlsmoris cli Ouesa IV s, 88, V s, 237—2t8), bis am 28. Juni nach denJahren Berengars und Adalberts gezählt wird. In Piacenza finden wir dieseschon im April 952 (Lampi 8toria 6i Oiassn^a I, 491). Eine Urk. des BischofsBerengar von Verdun ist datiert rsgnants Otbous impsrators augnsto annorsAni sui in Italia priino in Oransia ässimo ssxto d. i. 952 (Oalliaebrist. XIII, 553).
/) 8tumpk 190 — 207. Von diesen Urk. hat Stumpf selbst 197 und 201bereits verworfen. 196 für den Erzpriester Efitulf von Vercelli ist von Waitzangezweifelt worden, weil Orun sanevli. aci visem Oruningi spiss. starebisapell. die Urk. schrieb. Brun heißt auch in den beiden nächsten Urk.(198 und 199) Kanzler, B. Brüning von Asti aber wird als Berengars Erz-kanzler noch ain 26. Sept. genannt. Hätte Otto ihm das gleiche Amt über-tragen, so wäre es ausjallend, daß er es nicht länger ausgeübt. Die Urk. fürS. Sisto (blon. bist. patr. XIII, 1024) stellte Otto aus Osrts nobilissimsabbatisss nobis chsvotissims, verql. über sie meine Ossta IlsrsnsariiS. 13 A. 2.
-') Die beiden Urk. für S. Ambrogio zu Mailand, von dem neuesten Heraus-geber Porro (Hlon. bist. patr. XIII, I«21 n. 1; 1026 n. I) ohne genügendenGrund angefochten, unterfertigte Orun sanssll. ach vissm Nannassi arebioapsll.(oder arsbispissopi st arebisans.) vom 10. Oct. 951 und 16. Febr. 952(8t. 199. 207). Daß Manasse sich an Otto angeschlossen, geht auch aus demSchreiben Rathers an den Papst Agapit hervor (Opp. säch. tlallsrini p. 543).
^) Zuerst am 15. Oetober 951, was Stumpf Reichskanzler II, 8 nichthervorhebt.