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Kaiser Otto der Große
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Ottos Vermählung mit Adelheid 951.

Bitte um ihre Hand. H Eilends möge sie nach Pavia ziehen, umhier den Herrschersitz wieder mit ihm zu theilen, von dem sie durchungerechte Gewalt einst verdrängt worden. Als Adelheid, von zahl-reichen Scharen des Volkes begleitet, dieser Aufforderung Folge leistete,die ihr nicht unverhofft kommen konnte, schickte Otto ihr zum Ehren-geleite seinen Bruder Heinrich mit kriegerischem Gefolge über den Poentgegen. Ihm wurde der ehrenvolle Auftrag, sie seinem königlichenHerrn zuzuführen, der mit ihr alsbald eine fröhliche Hochzeitsfeier inPavia begierig. P Während Adelheid ihrem Gemahle als Mitgiftgleichsam die Krone Italiens zubrachte, stattete er sie seinerseits mitweit verbreiteten Gütern im Elsaß, Franken, Thüringen, Sachsen undim Slavenlande als Witthum aus.P

Die allgemeine Freude, welche dies glückliche Ereignis hervorrief,das in einem Ehebunde die innigste Vereinigung Deutschlands undItaliens besiegelte, fand nur in Einem Herzen keinen Widerhall.Liudolf, noch gekränkt durch das Mislingen seines vorschnellen Unter-nehmens, betrachtete die schöne Stiefmutter, die rasch eine großeHerrschaft über das Gemüt des Vaters erwarb, mit Abneigung undBesorgnis.Vorzüglich aber mußte ihm misfallen, daß sein feindlicherOheim Heinrich es verstanden hatte, sich von Anfang an, da er ihrals Brautführer entgegenzog, bei ihr in die höchste Gunst zu setzen

U IViciulriucl. III s. 9: Oumgus in I,ouAobsräisur vsntum ossst,sursis munsribus smorsm rsginss supsr ss probsrs tsmptsvit. (juotiäsiitsr expsrto in eouiuAium sibi ssiu soeisvit; Ilrotsvitbss lilosts Ocill.v. 637649.

2) IViäuü. III s. 10: eslsbrstis iuxts msgnilioeutism rsgslem uuptiis;^nn. Diusistl 952: nupliss rsAsiss kspiss: ansiührlicher mir Hrotsvithv. 650665, die mit den Worten schließt: t^uss msrito rsxi ststim plseuitsstis ipsi, H eiigiturrjus sni sousors cliAnissims rsgui. Die erste auf ihreFürbitte ansgestellte Urk. ist die für S. Sisto dom 6. Fcbr. 952 (Ilsüsls^clsäiiests eoniuux nostrs). Für die Zeitbestimmung der Hochzeit ist der com-pilierendc ^rmsl. 8sxv, auf den frühere Forscher sich stützten, ohne Werth.Flodoard und Ooutiu. lisAin. beginnen beide das I. 952 mit Weihnachtenund melden die Hochzeit noch unter 951. Liudolf, der derselben noch beiwohnte,begierig Weihnachten sogar schon zu Saatfeld (s. unten S. 200), im Octobcr oderNovember also dürfte die Vermählung stattgefnnden haben.

3) Auf den Inhalt dieser Urk., zu der aber spätere Schenkungen noch hinzu-kamcn (8t. 461. 462), können wir ans einer Bestätigung Ottos II. vom 8. Juni975 für die «iotsii innnsre crtheiltcn Güter schließen: omuis prserlis rzusssibi äietus Asuitor msus clsclit in quibusvungus rSAiouibus nüisosutis inLlssssis vielsl., ICrsuois, U'urinAis, 8sxouis, 8Isvonis st uos iurs porbenniin proprium elousmus (IVürcitrvsin blovs suksickis III, 414, 81.657), wobeidas msus und die Bezeichnung 8Isvouis, sowie der Mangel einer genauerenAufzählung auffallend ist. In einer Urk. vom I. 962 (Bester Mittclrhcin.Urkb. I, 268, 8t. 300) bestätigt Otto seiner Gemahlin St. Maximin zumWitthum, allein dieselbe ist, wie ich unten z. I. 962 darthun werde, nnzweiscl-hast unecht.

VVickust. III o. 9: (juoci eum viclissst ülius sius I,iuduIIus, tristiss regs clissessit (daraus Ulüstm. II o. 3); Loutin. IIex;iu. 95!: U'une I,in-toltus clux bsso ciuss prsssoripsimus seArs Isreus . .