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Kaiser Otto der Große
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185
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Königswahl Berengars und Adalberts.

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Am 15. December, einem Sonntag, wurde Berengar mit seinemSohne Adalbert zu Pavia in der Michaelskirche zu Königen vonItalien erwählt und gekrönt?) Mit seiner Gemahlin Willa zusam-men trat er die Regierung an, während sein ältester Sohn Adalbert,in allen Urkunden als Mitregent genannt, von vornherein hiedurchals sein rechtmäßiger Nachfolger anerkannt war, ähnlich wie einstLothar neben Hugo. Nach zwei Seiten hin knüpfte Berengar II andie früheren Könige des Landes an: durch seine Mutter Gisela anKaiser Berengar I (von Friaul)^) und an das Haus der Karolinger,durch seine Gemahlin Willa, die Tochter des Grafen Boso von Arlesund späteren Markgrafen von Tuscien, an König Hugo, dessen Nichtesie war?) Von väterlicher Seite war er, wie fast alle seine Vorgänger,fränkischen Geblütes und lebte nach salischem Rechte, denn sein GroßvaterAnskar zog einst als ein Kriegsgefährte des Königs Wido mit seinenGesellen nach Italien und erhielt als Entschädigung für seine frühereGrafschaft in der Gegend von Dijon die Hut der wichtigen Mark

suksrrot sivirnst nng.sps.rg.vib . . <^ui (so. Lotlrsrius) puerioiss Isvitstspsvssvit iäigus postinoäurn sinsrs posnituit. Diese beiden Zeugnisse beweisenwenigstens ein weit verbreitetes Gerücht, welches durch das bloße Schweigenandrer Quellen nicht widerlegt wird. Leo von Ostia (Lüroniss inonsst. Lssin.I a. 61, 88. VII, 623): Lotüsrius äsinäs post cfusttuor tsrms snnos insuditsra Irsnssirn insiäsns ultiinarn äisin sxplsvit, auf den Dünniges (S. 6)sich stützt, hat gar kein Gewicht. Non Krankheit spricht Hrotsvith v?467: In-tsrss rsx Italiens Araviäo lllotlrsrius s inksotus inorvo, rnnncio äisssssitad isto. Die Vits ülsütvilä. snt. a. iv nennt ihn fälschlich LoäsrviAuinIsmosurn rsgsin Lstinorunr.

') Lstsi. rSA. Winbros. (88. III, 217), Obronis. Novalis. V a. 4 wörtlichübereinstimmend fügt hinzu: (lui inäs sxisntss lanrssti onrn IVills uxorsipsins LsrsnAgrii inä. nons; Lloäosräi ann. 950: UsrsnAsrius, guiäsinprinosps Itsiiss . . rsx st'kiaitur Itsliss. Wenn Hrotsvith (v. 481—484)sagt: Lsniczus äslunsto, ifusin prssäixi, Llutüsrio, H pars czussäsm plsdisiusrgt, guss rstro rsdsllis H nisntegns perversg propriis äoininis iuiinios, ssrestitnit LsrinAsrii rsZnuin äitioni, so wird man dies schwerlich für ein un-parteiisches Zeugnis anschen dürfen.

2) lieber die Herkunft Berengars vgl. meine llssts Lsrsngsrii iwpsr.S. 22. 85. Hrotsvith hält ihn für einen Sohn Berengars I (v. 485) und sagtdaher von der Zeit vor seiner Wahl (v. 488): äum rsFni äsüsvit äsrnnspstsrni. Bei dem späteren Arnulf (Lssts grsiüspp. L'lsälol. I s. 5) ist erLsrsuAsrins Lsngobsräus, dagegen bei Landulf (List. Nsäiolsn. II s. 16)heißt es ganz richtig von Adalbert, daß er. VrsnoiAsns nstus stqus sx ipsisprosspiss suss oriAinsin änxissst (88. VIII, 8. 52).

^ Uebcr Willas Herkunft s. Liuäpr. ^nt. IV v. 10, der sonst nur nochihre Schwester Berta erwähnt V o. 31. Daß ihr Vater Boso nur ein Halb-bruder Hugos war, deutet er III o. 46 an: Loso äsnigfus sx soäsin pstrsrsZis Lugouis Irstsr, vgl. Gingins-la-Sarraz im Archiv für schweiz. Gesch. IX,101. Seit 811 als Graf erwähnt (Lospüs Ls vits Liuäpr. p. 47) war erHugos Genosse bei seinein ersten Versuche aus die italienische Krone nach Lon-stsntiu. Ls särnin. iinp. e. 26 p. 116 i./lotsn' o roo

Lötsv vgl. Wut. 111 o. 12). Nach dem Sturze Lamberts Markgraf vonTuscien (Wut. III. o. 46) wird er als solcher zuerst am 17. Oct. 831 erwähntls. Hugos llrk. Forsch, z. d. Gesch. X, 300: Losonsrn nostrrun äilsotissimurnIrstrem st gloriosissiinum marsüiousm) und schon 836 wegen feindlicher Um-triebe gegen Hugo abgesetzt und eingesperrt, während seine habgierige FrauWilla in IZnrAunäisin äs gus oriunäs luerst abgeführt wurde (Liuäpr.