184
-'m des Königs Lothar von Italien 950.
Besitzung Mi ^.almmeben im Schwabengau schenkte?) Dieses unweitdes Harzes gelegene Stift wurde dem h. Cyriacus geweiht, vondessen irdischen Resten Gero damals oder später durch den Papst einenArm zum '/schenke empfieng.
Das Jahr sollte nicht zu Ende gehen, ohne noch einen zunächstanscheinend unwichtigen, in seinen Folgen höchst verhängnisvollenThronwechsel herbeizuführen. Der junge König Lothar von Italien,nachdem er soeben in Turin dem Markgrafen Arduin daselbst, eineinburgundischen Emporkömmlinge, die Abtei Breme in der Lomellinageschenkt hatte/) starb dort plötzlich am 22. November und wurdevon der trauernden Witwe, die ihm nur wenig über drei Jahre ver-bunden gewesen, zu Mailand in einer dem h. Georg geweihten Kapelleder Ambrosiuskirche beigesetzt/) Eine neue Königswahl war noth-wendig, weil kein männlicher Sproß aus dem Hanse Hugos mehrübrig blieb. Sie war im voraus bestimmt durch die leitende Stellung,die der Markgraf von Jvrea als Theilhaber des Reiches schon seitfünf Jahren eingenommen hatte. Der Gewinn, den ihm dieserTodesfall bringen mußte, lag so offen vor aller Augen, daß mankeinen Anstand nahm, auf Berengar den Verdacht einer Vergiftungzu lenken, die um so schmählicher gewesen wäre, als Lothar ihn einstselbst als Warner vor den Nachstellungen seines Vaters gerettet hatte/)
2) Oock. Xniislt. I, 17 (8t. 180, minder richtig zu 949): intsrvsntu ssritrstris nostri Lrunonis ckilsstiigus nisrsliionis nostri Osronis usui t'rstruinin inonsstsrio cpioä ipss in IN-sss M üonors saust! Oirissi inartiris son-struxit sto. Man wäre geneigt, Thietmars Nachricht <11 0 . 13) von der Er-werbung des draoiiiuni Oirissi in Rom in dies Jahr zn setzen, als der Grün-dung Froses vorangehend, wenn er nicht so ausdrücklich einen späteren Zeitpunktbezeichnete. Vgl. unten z. I. 985.
/ Diese Schenkung erwähnt das Oiironis. Xovslio. V s. 3 (vgl- 0 . 21,Xxp. s. 3) mit tiefem Ingrimm, weil dadurch die nach Breme verlegteAbtei Rovalese der Gnade jenes Grafen preisgegeben war, und bezeichnet deshalbLothar als: /utricks iZitur rsckix ortus sx spillis Iscksns oinnis. Bei Douizo(V. Nstkiickis I v. 140s: Ootlisrius prucksns, sapiens.
2 ) Ort und Tag erwähnt das Oliron. Xovslio., nachdem der 22. aufeinen Freitag fiel, ebenso der Ostslog. rsgurn Xnidrosianus (88. III, 216):Iiotüsrius . . obitsvit äies Vsnsris, <gus sst ckseinio Out. Ososinvor, olvi-tsts laurinsnsiuin, Ostsl. Vatis. (p. 218): inck. 8. s. ck. 950. Xssrol.Nsrssburg., iVsisssnburg. haben beide zum 22. Nov.: Ootlisrius rsx odiit.Das Jahr gibt auch Flodoard.
^) Oliron. Xovslio. V 0 . 3: st Nsckiolanurn vsstus idigus tuinulaturin sspuloliro sui gsnitorls. Gingins-la-Sarra; (Archiv für schweizer. Gesch.IX, 233 A. 48) schlägt vor suss gsnitrisis zu lesen — weil Hugo in Arlesstarb. Vgl. über den ehemaligen Sarkophag desselben zu S. Ambrogio HermesIII, 110 A. 1- Otto schenkte am 16. Februar 952 dem Kloster 5 Plätze prorsnisckio snirns Huoncks.ni prscksosssoris nostri rsgis Ootlisrii . . ut insapslls d. Nariss . . inlra ckistsin d. iLnidrosii soslssisin, in Hus ianickiotus Iivtlisrius lluinstus guisssit s prsckisti inonsstsrii nioussliis ootti-ckisns lunainsris rsparsntur st soolssiastiss olllois iugitsr oslskrsntur(Oliulinl Nsinoris cki LIilano II, 481, vgl. 231—234, Non. List, ps.tr. XIII,1025 8t. 207).
/ Vlockosräi snn. 950: Lsrsugsrius Hulcksin prinssps Itsliss vsnsuo,ut terunt, nsssto I-otüsrio rsgs, Ilugonis Klio . Oiuckpr. Xnt. V s. 10:8sck sli Husin sibi ckssipulsin I-otbsrius prsspsrsvsrit luturi ignsrus vicksrsnon potuit. Ouna snini Lsrsngsrio oonsuiuit, <gui rsgnuin st vitsin