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Kaiser Otto der Große
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145
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Otto in Lothringen. Ogo Bischof von Lüttich 945. 145

redung mit ihm, aber daß ihm statt des Königs, der bereits auf-gebrachen, nur Herzog Konrad von Lothringen entgegenkam, zeugtevon dem Wechsel, der in Ottos Anschauungen eingetreten war, undmit feindlichen Gesinnungen kehrte Hugo heim.-) Der vollständigeSieg der großen Vassallen mußte auch Otto beunruhigen, und sicher-lich war er schon entschlossen, die übermächtigen zu demütigen, die erso lange begünstigt hatte. Ein unmittelbares Interesse mußte ihmdie Besetzung des Erzbisthums Reims einflößen, da unter demselbenauch das deutsche Bisthum Kamerik stand. Der Aufenthalt in Loth-ringen gab Otto noch Gelegenheit, an Stelle des kürzlich (am 23.Juli) verstorbenen Bischofs Richar vou Lüttich, der seine Erhebungeinst Karl dem Einfältigen zu verdanken hatte, den solcher Würdewiderstrebenden Abt Ugo oder Ogo von St. Maximin zum Bischöfeeinzusetzen, der durch seine seit dem I. 934 durchgeführte Reformjenes bedeutenden Klosters sich große Verdienste erworben hatte.-)Unter ihm, dem sein Schüler Willihar in der Leitung folgte, warauch die durch einen Sturm eingestürzte Kirche von St. Maximinwieder aufgebaut und durch Robert von Trier und Adalbero vonMetz am 13. October 942 feierlich eingeweiht worden?) Dem Bis-thum Lüttich stand er keine zwei Jahre vor, denn er starb bereits am26. Januar 947.

Nachdem der König noch in Castel bei Mainz einen Zwist seinerbeiden Vertrauten, der Herzoge Hermann und Konrad, beigelegt hatte,

oampo inirnbilitsr pernotum, vgl. Waitz Jahrb. Heinrichs S. 73, Forsch, zurdeutschen Gcsch. VI, 386 über diese ganz unzulässige Nachricht.

st kUockonrili nun. 945: Hui rex (so. Otüo) uoleus loczui ouru so rnittitnck surn Oonrnäuiu ckuosiu U,otlmrisusiuiu. (,'uin ^uo looutus Hugo iu-Isusus Otlioui rsgi rsvsrtitur. Dasi Otto selbst nach Lothringen gekommenwar, geht aus den auf die Einsetzung Ugos folgenden Worten hervor: st itarsment trnus liüouuiu. Urkunden fehlen zwischen dem II. Juni und 17. Dec.Einen Anhaltfmnkt für die Zeit gibt es, daß die Tnu. 8. Llaximiui 945 (88.IV, 7) vor der Ernennung Ugos eine ausfallende Himmelserscheinung am 15.Scpt. erwähnen. Richarius starb 23. Juli (Von. (Isrm. 88. VII, 201 n. 95)vgl. Tnu. 8tadui. 945 (Rsitksubsrg iVIonuments VII, 203): Obitus lUolieriepisoopi; Tun. I,ol>isu8., 4,soä. 945 (88. IV, 16).

st Vlockonrcki nun. 945: I lugoni nddnti inoimstsrii snuoti Nuxiininiuolenti ntqus rskugisnti; Lout. lieg. 945; Tun. istovisns. 945 (88. II, 210!,8. äluxiinini 945. Vgl. über Ogo Vita loünuuis Oorrisusis s. 70: 8nuotiviri Ogonis msgni st prusoluri prius in 8unoto Nuxiinino nblrntis st postI^sockioeusis nsoolesins ogrsgii pontitieis, Xsoroi. 8. äluximini zum 26.Januar illoutlieiiu kroärom. II, 968); Millers Grabschrist (ebd. II, 988.>009); oben S. 65 A. 3.

-st Tun. 8. Nuximiui 933. 942; Ooutiu. Lsgiu. 934. 942; Tnu. Lilcissü.(Imindorti) 942: n liuotbsrto nrolnspisoopo; Onlsnänr. Vrsvir. (88. IV,7 u. 2); Xoorol. 8. ülaximini (p. 968). Seinen Todestag hat das Xsor.d. Nariss Vulä. (Voutss IV, 451). Vgl. auch Vita loüann. Oorx. o. 55;Xoorol. 8. äluxiinini (Houtiisim Urocir. II, 989): X Xs.1. Xov. Vriäsrieusnbdas (von St. Hubert, bei dieser Feier gestorben) und die auf eine selbstän-dige Quelle zurückgehende Nachricht bei Lrorvsr Tun. Vrsvir. I, 455, Nstro-polis sosl. Vrsvsrions I, 344, To tu snnot. IZoUnnäi Nui. t. VII, 33;Xsorol. 8. äluxiillini (ungedr.): III. Ost. Osäioatio soolssis sauotiiilaximini.

Zalirb. d. deutschen Gesch. Dümmler, Otto der Große.

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