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Kaiser Otto der Große
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Versammlung in Duisburg 845.

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Ludwig durch dies Opfer, wie er wähnte, seine Freiheit erkauft, viel-mehr blieb er der Gefangene Hugos, der ihn einem seiner Mannen,dem Grafen Tetbald von Tours, zur Bewachung anvertraute und so-dann aufbrach, um sich mit seinem früheren Verbündeten, dem deutschenKönige Otto, über seine weiteren Schritte zu verständigen.

^Dieser hatte den Winter wahrscheinlich in den sächsisch-thürin-gischen Landen verlebt: am 1.4. Mai finden wir ihn in Allstedt (süd-östlich von Sangerhausen), in Gesellschaft seines Sohnes Liudolf undseines Bruders Bruno Verfügungen zu Gunsten des Markgrafen Geround des Grenzgrafen Christian treffend?) Von hier zog er an denRhein und hielt zu Duisburg in den Bitttagen (12l4. Mai) eineVersammlung der fränkischen und lothringischen Groszen ab.-) Indieser veranlaßte der Herzog Konrad gegen den lothringischen Erz-kanzler Erzbischof Rotbert von Trier und gegen Bischof Richar vonLüttich eine Anklage auf Untreue, von der es beiden gelang sich inkurzer Zeit zu reinigen?) Der nähere Zusammenhang, vielleicht mitwestfrünkischen Umtrieben, bleibt leider völlig dunkel. Aus Mastrichtkamen Geistliche mit dem Leibe des h. Servatius, um Schutz zu suchengegen die vielfältigen Unbilden, die Graf Jmmo ihnen zugefügt,doch scheint es nicht, daß der König ihm deshalb seine Gunst entzog,da er gerade hier auf seine Fürbitte einem gewissen Rabanger einigeLeibeigene schenkte?)

noch der Name und der Tod des Sohnes. Bei Flodoard heißt es: Lutonsänas cls I-6AI8 srsptions ladorants. Eine Urk. (Onvivisr llaiuaut aneisn1, 838) ist datiert: Xstnin lUanüinio monastsrio X Idal Oes. anno gnoI.uüovisns rox t'uit rsslansns st tsinpors XrnuUr inarsd^si.

U v. Heinsmann Oocl Xnvait. I, 8. 18 (8t. 120. 121). die eine psriutsrvsntnm clilseri tiiü nostri 4,iutni6euiüain liüsii nostro marolnoni noininsEristsu in pa^o 8sroinunt in eoinitatn siusllsnr Oristiani, die andre clileetise lrüslis nostri msrovionis Olsroni Petition! odtsinpersntss st t'rstrisnostri IZrunonis . . Irans tsslsm Uuvinm in comitatn DInstmsri . ., jenevom Xnnsiista 8axo 8!5 88. >1, 605> erwähnt.

^) Oontin. Ikstzän. 844: Ilex spurt Oinsbur^um in rOAStionivus pla-

eitum sum primoridns TiOtiiaiaonsiuin st 1?ransornm iisbuit. Ottos zuDuisburg 15. Mai 845 d. h. am Himmclfahrtstage (der auf die Bitttage un-mittelbar folgte) ausgestellte Urk. bestimmt mich, jene Nachricht ein Jahr' späterzu setzen, wozu wir dcu uichr seltenen chronologischen Jrrthümcrn des Oontin.UvAin. gegenüber vollkommen berechtigt sind. Es müßte auch befremden, wennKonrad, tanm erst Herzog, schon 844 eine Anklage gegen die beiden Bischöfeveranlaßt haben sollte. Aber der 0. Rsß. setzt auch Konrads Ernennung umein Jahr zu früh.

U Loutin. UsKin. 844: udi lsotions Oliuonralli ciueis Iknocldsrtus . .st Iliolrsrius . . inüüslitstis apucl rSAem arguuutnr, seä in drsvi avobissto sidi srimins liderantnr. lieber Rodbert, dcu Oheim Ottos (831 bis956) vgl. oben S. 31 A. 2, über Richar (von Prüm) Waitz Heinrich S. 50.61. 67. Er erscheint als Fürbitter in der Urk. vom 30. Mai 841 (8t. 86).

u Oontin. UeAin. 944: ol> rnuitimoclas silrr ad Imruons eomits Ulatasiniurias. In Ottos Urk. i^Vnrätvvsin 8nvsiäia clipl. Vl, 386, 8t. 122) heißtcs: nos per iutsrvsntnin Xinmonis nostri oomitis euiüsin liüsli nostro Us-bau^sr nunsupsto gussUain nostra propris o>sneipia in proprium eon-osssimus. Karl der Eins, hatte 8>8 der Trierer Kirche die S. Scrvatinsabteizurückgestcllt (Waitz Jahrb S. 48. 124), was Otto 28 . Dcc. 945 bestätigte.