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Bestrafung der Verschwörer. Markgraf Gero.
Der Erzbischof Friedrich reinigte sich von dem auf ihm lastendenVerdachte, indem er vor allem Volke zum Zeichen seiner Unschuld dasAbendmahl nahm?)
Heinrich suchte sich zunächst durch die Flucht zu retten, unter-warf sich aber noch in demselben Jahre seinem Bruder, der es dies-mal für nöthig erachtete, ihn in der Pfalz zu Ingelheim streng zuverwahren und das Urtheil über ihn dem Rathe der Fürsten vorzu-behalteu?)
Otto brachte den größten Theil des Frühlings und Sommersin Sachsen zu: zu Magdeburg vielleicht, wo er am 23. April einenTauschvertrag des Morizklosters bestätigte?) fand jenes blutige Straf-gericht gegen die Verschwörer statt. Eine Unterbrechung bildete einBesuch von Ingelheim, bezeugt durch eine Urkunde vom 30. Mai,welche dem lothringischen Bischöfe Fulbert von Kamerik Münze undZölle in seiner Stadt gewährte?) Geros Verhältnis zum Königewurde durch jene Bewegungen nicht geändert: den entschiedensten Be-weis seiner Gunst gab ihm Otto am 6. Juni zu Rohra (im Henne-bergischen), indem er seinem Sohne Sigfrid, den er selbst aus derTaufe gehoben, die Lehen Oster- und Westeregeln im Schwabengaunebst einer Burg, sowie den Hakelwald bei Köchstedt zu eigen schenkte?)In Speier trat an die Stelle des am 7. Mai verstorbenen BischofsAmalrich") als Nachfolger Reginbald.
3 Lontin. Ile?II 01! : perceptione corporis et sanguinis domiui. EineUrk. Ottos vom 18. Jan. 943 (Beyer Mittelrhein. Urkb. I, 24») ist wieder aus-gestellt: prscstu venersdilis srciriepiscopi nostri Nriderici.
3 IViduIr. II c. 31: Leinricus sutem Indiens regno cessit, ohne einWort von ver Haft und Buße; Ooittin. Ilegin. 911: t'rstrcm vero sunmInglenlreim custodise mancipadst, womit Liutprand (IV c. 34) übercin-stimmt, ter noch binzusügt: iussit . . sollertigue cum vigilsntis custocliri,guosd . . guid super co ksceret sspientum consilio dcüniret. Da der beiihm vorangehende Bnßakt auf Verwechselung mit dem spateren zu beruhen scheint,so bleibt es fraglich, inwiefern Heinrichs tlnienversung überhaupt eine fieiwilligewar. Hroisviih weiß auch nur von seiner nachfolgenden Demütigung.
3 8t. 95 (gehört vielleicht schon in das I. 940). Die Bestrafung der Ver-schwörer wurde nach Widukind (II c. 31) in sltersm iievdomadsm ver-schoben.
3 8t. 96; blou. 6erm. 88. VII, 429: per iuterveutum dilecti cpiscopinostri liilrirsrii (von Lüttich).
3 8t. 97; v. Ileinemann 6o<1. ciipl. Xnlislt. I, 8: nos ll-igitationiduseiilcctissimi marclüonis nostri Oeronis ceterorumgus comitum nostriciuscicm Oleronis liiio, nostro sutem spiritsli üliolo videlicct 8igikrido,gucin sscri bsptismstis tonte levrrvimus, in comitstu prelidsti pstriscius, in psgo 8uevon nuncupsto obtemperantes conccssirnus inproprium, totum sei licet guieguid idem (leim in viliis Osteregulunet VV estereguluu clictis nostri tenuit beneücii, lioc dumtsxst excepto,guod cle p red io sancti IVicderti ad sdvstism lleruivesveld nominstsinprestitum ei Irsbuimus. Las villss . . cum novo cssteilo in Ostereguiunconstructo etc.
°) Necrol. Nuld. msi. (N-sibnitii 88. rer. Lrunsvic. III, 763): 941Xmslriir episcopus Non. Nlsii; Necrol. Xugiense zu Non. Nai.; (Ikronicsprsssul. 8pirens.: Xmslricus . . resedit in es. snnis XV (Loebiner NantesIV, 142. 329).