Scheitern der Verschwörung Heinrichs.
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lichen Würde nichts zu vergeben; sein treues Gefolge aber hütete ihnso wachsam bei Tage wie bei Nacht, daß Niemand Hand an ihn zulegen wagte. Nach dem Feste ließ der König mit dem Rathe Her-manns von Schwaben und der fränkischen Grafen Udo und Konradsdes Rothen, die damals am höchsten in seinem Vertrauen standen?)die Schuldigen zur Haft bringen. Als Erich die Bewaffneten desKönigs kommen sah, warf er sich auf seinem Rosse ihnen entgegenund fiel von Speerstichen durchbohrt?) So entgieng er durch einenehrenvollen Tod der Hinrichtung, welche nach gefälltem Urtheile anden Schuldigsten vollzogen wurde?) Verbannung und Einziehung derGüter traf die fiebrigen, unter ihnen den Grafen Liuthar, den nurdie Fürbitte seiner Freunde Vom Tode errettete?) Er wurde derObhut des Grafen Berthold Vom Nordgau und Volkfelde (aus demHause der Babenberger) übergeben, seine reichen liegenden Gründeauf ein Jahr mit Beschlag belegt. Als ihm der König nach Jahres-frist verzieh, erhielt er sie zurück nebst einer Geldsumme und denGütern Sondersleben und Gutenswegen zur Entschädigung^) für denerlittenen Verlust. Sein Hüter Berthvl) aber vermählte sich spätermit seiner Tochter Eilaswinda oder Eila. Er selbst stiftete zur Süh-nung seines Vergehens aus dem Zehnten seiner Güter nachmals dasKloster Walbeck.
ff lVidulc. II v. 31: eonsilio msxime Vrsneorum gui so tempore sibiild8ts.bo.iil . . seerets proditos iubet oomprslieiidi vsl osrts oeeidi, d. h.die Verschworenen sollen verhaftet werden, um sie vor Gericht zu stellen; ist dasnicht möglich, so sollen sie wenigstens sogleich unschädlich gemacht werden.
2) ^.unsl. 8sxo 913 erzählt dies irrthiimlich von Eserich.
ff Oontin. Itegin. 941 : guorum gni msiores videbuntur rsx dseollsriiubskst; VV'iduk. II s. 3>: Luster! autem insidisrum sonsoü . . eapitseseduntur; Ilrotsviklme Lssts. Oddon. v. 334. 335: (juidsm iudieio quidnidsntui' ospitsli,!! guidsm de pstrls. longa pelluntur smands.^ ^.nn. tjued-iinb. 941.
ff Nbistm. II a. 14 nicht eben günstig für Otto: Istutburium siusdsinconsllii purtieipem likenter pordsrs voluit. ^nn. 8axo 977 nennt ihnLotb. eomss senior da IValbilrs.
ff Nliistm. a. a. O.: Iiune misit tune üsivgrism ud eomitem Ilsrtol-dum. Nach dem ^.»n. 8sxo 977 f88. VI, 827) heiratete Bertold AutharsTochter Eila leidem Lertoldo stlism Lilam ooningem dsdit), worauf auchThictmar V e. 8 hiudeutct. lieber den Berchtold und sein Geschlecht s. HirschHeinrich I, 17. Nach einer Urk. OttoS vom 4.. Febr. 961 lag Breemberg inpago Xortgorve in comitstn Lertoldi oomitls, nach einer andern Ottos II.vom 27. Juni 973 war Bamberg in eoinitstu Lersktoldi oomitis Volevsldnuncuputo situ (illoo. Loieu XXVI IIs, 189. 201 ; 8t. 278. 592). Au St.Emmeram unter Abt Ranuvold (nach 975) schenkte Lsrebtold msreln'o eomsseum msnu Ileilisvindse ooniugis suse Besitzungen zu Ammerthal im Nord-gau uno Jsling bei Negensburg (6. L 02 Nbessur. sneedot. I e, 92. 99),erwähnt von seinem Enkel Arnold Me 8. Xmmsrsmmo I e. 15), der ihn<11 e. 40) auch kerolitolt'um mureliieainitem nennt 188. IV, 553. 588), dgl.in dem Xeerol. 8. Linmer. (>Ion. Iloies XIV, 368) zum 14. Jan. Lertbol-dus msroliio Lomes, gui dedit nobis Isinuing; Xeerol. Vuld. msi., min.980: Rsrsbtolt Lomes. Die Labenbergische Abkunft bestreitet Stein lForsch-XII, 113 ff.) Auf diese Verschwörung dürfen wir cs doch wohl beziehen, wennOtto auf Bitten Heinrichs 18. Jiili und 19. Scpt. 944 seinen VassallenMegingoz und Billing die gerichtlich eingezogenen Güter zurückgibt >8t. 116. 117).