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Kaiser Otto der Große
Entstehung
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115
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Adalbero von Metz. Markgraf Gero 941. 115

Als endlich 942 durch ein Bündnis Hugos mit den Griechen, die ihrberühmtes Feuer niemals andern Händen anvertrauten, den Sara-eenen in la Garde-Fratnet abermals der Untergang drohte?) zog dergewissenlose König es vor, den Rest zu schonen und ihnen zu denburgundischen auch die nach Schwaben führenden Alpenpässe, d. h.namentlich den Septimer, zur Bewachung gegen Berengar vertrags-mäßig zu übergeben, so daß sie nun die Pilger straflos brandschatzenund sich in den Alpen völlig einnisten durften?)

Die Flucht Berengars und die über ihn mit Hugo gepflogenenVerhandlungen führten uns bereits in das Jahr 941 hinüber. Nichtwie gewöhnlich sonst in Sachsen, sondern in den westlichen Gegendenfeierte Otto diesmal den Jahreswechsel, da die lothringischen Ver-wickelungen ihn noch spät über den Rhein gerufen hatten. Von dortheimkehrend, gestattete er, wie schon oben angedeutet wurde, am 10.Januar zu Frankfurt dem Bischöfe Adalbero Von Metz, die Domherrenihres ungeistlichen Wandels halber aus dem Stift St. Arnulf zuentfernen und dasselbe durch Benedictinermönche unter dem AbteHeribert zu reformieren?) denn Adalbero war wie Friedrich von Mainzder Ansicht, daß es besser sei, wenn die Klöster von wenigen, aberdurch ihren Wandel ausgezeichneten, als von vielen, aber nachlässigenMönchen bewohnt würden.

Kaum waren die Westmarken des Reiches gesichert, so bedrohtenneue Lckürme von Osten her Ottos Krone wie sein Leben. Uner-müdet hatte Gero den Kampf gegen die Slaven fortgesetzt, doch warsein Heer auf wiederholten, wie es scheint nicht immer glücklichenStreifzügen erheblich zusammengeschmolzen. Dazu wurde der Tributvon den unterworfenen Slaven oft verweigert, der Ertrag der lie-genden Gründe wie die herkömmlichen Geschenke für die Mannenblieben daher aus?) die Rüstungen konnten nicht mit dem gehörigen

clisntsm. Vgl- übrigens Keller Der Einfall der Sarazenen in die Schweiz(Züricher antiquar. Mittheil. XI).

0 Inuäpr. ^4nt. V 0. 9. 14k 7. Der Zeitpunkt dieses Unternehmenswird theils dadurch bestimmt, daß Liudprands Stiefvater unmittelbar nach derNiederlage Igors (II. Juni 941) als Gesandter in Constantinopel weilte, theilsdurch Flodoard nun. 912: Icksm vsio rsx 8uA0 8arrassnos äs I?iaxiuiclosoruin munitions cUspsrcloro eonabatur. Obgleich schon Köpke (Ds vitnInuclpranäi p. 52) und vor ihm Leibniz (^nn. imp. II, 410. 507) die Zeitrichtig bestimmt hatte, wird das Ereignis von Büdinger (Untersuch, zur mittl.Gesch. I, 1031 mit völliger Verwirrung der Zeitfolge in das Jahr 931 gesetzt!Höchstens könnte man ' annehmen, daß Liudprand einige Umstande der beidenUnternehmungen verwechselt habe, lieber die Anwendung des griechischen Feuersvgl. Oonstantin. cls nllinin. imp. s. 13, p. 84. Usüksr.

2 ) Inuckpr. Xnt. V e. 17: Lo vsro sonstituti «guain multos oln-istia-norum nci bsatorum apostolorum iUstri st Insult liminn transsuntiuinsanAninsm tuclerint, iUs solus seit numsrum, gui soruin nomina soriptatsnst in Ulrro vivsntiurn.

S. oben S. 108 A. 4. Vgl. dazu Stumpf Wirzb. Jmmunitätsnrk. S.11 A. 2.

h IViäuü. II s. 30: st clonativis vel tributariis prasmiis minus acliu-vari posssnt, so guoä tributa passim nsAarsntur, vgl. III s. 55, wo es von