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Kaiser Otto der Große
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Die Saracencn in den Alpen.

Landschaften. Schon in den Jahren 921 und 923 wurden englischePilger, die non jeher zahlreich nach Rom strömten, ans den Alpen-pfaden, wahrscheinlich des großen St. Bernhard, von ihnen mit Stein-würfen erschlagen oder niedergehauen, 929 andern die Wege ganzgesperrt?) Ein hohes Verdienst erwarben sich daher die Griechen, alssie 931, wir wissen nicht, wodurch veranlaßt, mit ihrer Flotte an dieprovenzalische Küste anliefen, die Saraccnen in ihren Schlupfwinkelnschwer hcimsuchten, und durch Vernichtung eines großen Thciles denUmwohnern Sicherheit gewährten?) Gleichwohl besetzten die Räuberkurz darauf, schwerlich ohne Zulassung Hugos, wiederum die Pässe,die von Burgund nach Italien führten, vielleicht zum Schutze gegendie Wiederkehr Rudolfs. Sie blieben daher eine furchtbare Geiselder Rompilger und drangen sogar 936 bis in das südliche Schwaben,d. h. bis in die Gegend von Chur vor?) wo Otto, wie wir schonsahen, den von ihnen angerichtetcn Schaden dem Bisthum durch eineSchenkung zu vergüten suchte?) Tief in die Alpenthälcr, ja bis indie Gegend von St. Gallen dehnten sie,deren Natur cs ist, inden Bergen viel zu vermögen, flüchtiger als Gemsen," ihre Streife-reien aus?) 940 besetzten sie St. Maurice und brannten das alt-ehrwürdige Kloster, die Ruhestätte so vieler Märtyrer, nieder, dasBischof Udalrich von Augsburg, als er cs gleich darauf besuchte, inTrümmern fand, nur von einem einzigen Kirchendiener bewacht?)

tusoi inornbnntnv in Castro brnscouodo'.Io ot nndiguo ditüuontcs xor cli-inatn innnd! totlunt ot prodnntur omnia etc., c. 3; Inudprand. H.nt.

II c. 43, IV c. 4 (in dem darauf folgenden c. 5 wird ein Ereignis aus demI. 935 gemeldet: per idem tompns): Vlodoardi Hist. 11cm. IV c. 22;INebcbardi Oasus 8. OnIIi (88. II, ltv).

>) Vludonrdi nun. 92l. 923. 929. lieber das Pilgern der Engländer nachRom vgl. Iliucmnr! nun. 861, Ilcrici Llirncnla 8. (lorinnni c. 5 tz. 52jn 139 cd. vurn: gonti Ilritonum lioinam intntiMlniitor oxpotonti. Dergroße St- Bernhard war der gewöhnliche Weg für die, die vom Westen kamen,lieber ihn zog z. B. 99" Erzb Sigcrich von Canterbnry, s. seine Reiseroute Lei8tubbs, slcmorials ot' 8t. Dnnsknn zu 394. Hieher gehört auch eine Notizdes Xocrul. 8. LInximiu! (Ilontbciin INodromus bist. Vrovir. II, 970): XIIXsl. LInrtr liomani oratoros n 8nrrnconis intcrtccti.

-) Vlodoardi nun. 93 >: 6raoci 8arrnconos z>or inaro inscgncntosuscsuo in Itraxiniduin snltnm, ubi ornt rctuAium ipsorum, ot undocZrodicntos Itniiain scdubs prncdabnntnr iucnrsibus, ^Pibus ooinin vccu-natis, oolori . . iutornotiono protorunt, quiotnin roddentos XlpibusItnlinm.

Vlodoard. 936: 8nrrnooni in ^Ismnnninin jirnodntum porgunt otrsvortontos multo- lloinnin potentes iutorimuut.

Nach Ottos llrk. für Chur trat Bischof Waldo auf couc,uorcns nobissunin opisoopinm eontinun doprodaoiono 8nrrneonorum vnlclo osso doso-Intnm, weshalb er 2 Kirchen empfangt (v. Llobr Ood. di,dorn. 1, 66 >.

Ubbcbnrdi Onsus 8. Onlb (88. II, 137): 8arnccnos, guorum nsturnost in inontibus innltnm vnloro. Iiachdcm er von Kämpfen mit ihnen be-richtet, fügt er hinzu: si miscriain oinncm cznnin nostrntcs n 8arnconis suntpass!, porcnrrorcm, volumon otlioorom.

Vlodoardi nun. 940 : promter 8srraconos, c,ui vicum mounstcriisaneti LInnricii oooupnvvrnnt; Oorbardi Vitn 8. Oudnlrici o. 15: inona-stcrium novitor n 8nrrnevni8 exustum invonit, ot nulluin do babitatoribusibi conspoxit nisi nnnm »cdis »edilorn combnstuin inonastorinin custo-