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Kaiser Otto der Große
Entstehung
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64
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g 4 Die Süftung des Klosters Magdeburg.

Slaven erscheint,*) wurde von Otto und Edgith, zu deren Heirats-gute es gehörte, in hohem Maße begünstigt Und bevorzugt. Baldschrieb man daher geradezu dem Könige die IrMdüng der Etädt zu, ^)die andere freilich schon auf Julius Cäsar und, ein Heiligthüm derjungfräulichen Göttin Diana zurückfühten wollten. -Wie eine zweiteGründung Magdeburgs, die einen neuen Abschnitt, seiner Geschichteeröffnete, durfte man es wenigstens ansehen, daß Otto daselbst am21. September zu Ehren des Apostels Pettus und desh. Mauricius,des Führers der thebaischen Märtyrerlegiön, dessen Fest am^22. Sep-tember gefeiert wurde, ein Benediktinerkloster stiftete und mit Grund-besitz, Zinsen Und Zehnten in der Umgegend auf das reichlichste aus-stattete. Wie Quedlinburg sollte es unter unmittelbarem Königs-fchutze stehen und zum Zeichen dessen jährlich ein Roß, Schild undSpeer oder zwei Pelzröcke dem Herrscher darbringen. Die Königinnahm an diesem frommen Werke den lebhaftesten Antheil. st

st S. meine Geschichte des Ostfrüitk. Reiches I. 252; Waitz) JahrbücherHeinrichs I, S. 139., Auf Karl dqn Gr.' und den Bischof Hildigrim vonHalberstadt führen das Otn-onic. NaZeisbui^. (p. 2701 und die Xnn klaAckc-barA. a. 938 (88. XVI, >43) die älteste St. Stephanscapelle zurück, vgl. dar-über Schöppenchronik eck. Janicke, S. ,8 A. 3. ! - >>

Schon Löidukind (lila. 7,6) sagt: in civitatsm, quam ipso inagniliagconstruxit, vocabulo LlagatbadüiK und Thietmar (Oüron. II e 2 u. 5)glaubte, Otto habe die Stadt im ersten Jahre seiner Regierung, das Moriz-kloster nach der Ungernschlacht 955 begründet. Die später» Chronisten sprechenihm dies z. LH- nach, so Xunalista 8-rxo 936, Ossta cpiscox. ilntdcrstack.(88. VI, 600—601, XXIII, 83), Magdeburger Schöppenchronik (ock. JanickeS. 46), wonach Edgitha durch einq Umfahrt den Umfang der Stadt bestimmte.Aehnlich auch Adam von Bremen (Ocstn HammabuiA. occi. pontiL 1l c.13): msAnns Otto . . . iucl^tam urbcm NaAcckbuiA super ripas Xibiasüumiuis conckickit, daraus Helmold (Obroo. 8Iavor. I o. ii< und aus diesemwieder Okrouic. monastcrii 8. bliaimelis (88. XXIII, 394), vgl. auch HerzogErnst c. 2 (Haupts Zeitschrift VII, 194 >. Wenn cs schon in der Lrsctio vom

I. 968 (iOcibnitii ^ni>. iwp. III, 239) heißt: ubi icksm sorcnissimus cassarcivitatsm inirilioo tunckavit, popuii muitituckinsm säunavit, cccicsias con-struxit, so ist es hemerkenswerth, daß der erste Satz (civit.—krack.)-an der be-treffenden Stelle der Xnn. bls-Acksb. 969 (88. XVI, 149) fehlt, die ». 938von Otto berichten: novnin Iruius civitatis posuit kuuäamcutüm.

st Lbronic. LlaAckcburA. (5Ioii>om,88. rer. Ockmaoicar. II, 270) undXun. ii-IaAckcdurZ. 938 erklären Magdeburg kartttronopolim ick ost parttrenasurbsm von einem Heiligthume ack bonorom Oianac. - - , ---

st v. Hcinsmann Oock., ckipl. XuIrniU-I, 4, 8t. 70. In dem BerlinerOriginale findet sich keine Bestimmung über- die freie AbtSwahl, welche dersächsische Annalist erwähnt. Die Leistungen, des, Stiftes sind: sinßulis aunistantum regi unum cckvaltum seutum et laoccam vsl ckuas crusinas ckent,nt scisnt in munckikurckio rsgis SS - csso - (dieselben Worte in der Urk. vom

II. Okt. 937). Vetdgchtig ist dafür die-Variante-in . der Urk. vom 29:-Juli-

946 (ebenda 15, 8t. 136): quem et ipsuw loeuin Lomauo sudiscimusmunckiiruräio, der deshalb Grosfeld (Xreilispiseop. bla^cksdur^.? oriMu. p. 6)nicht hätte folgen sollen. Der Xonalista 8axo,(88. VI, ,601) setzt die Stiftung/irrig auf den 23. Sept- und die Lllronic. und Lun. Ua-AcksburA. lassen fälsch-lich schon dämäls Reliquien des h. Mauricius? nach Magdeburg gelangen, wasbereits Grosfeld (p. 4, n. 2) rügt. '

st lirickwar. II e. 2: Ouius? (seil. ,Xtzcki-tbao) - iustinctu- Llasacka-

burASnsem aeckikcare eepit civitatem (et preqnm instaneia fügen die Oosta