St- Maximin und Magdeburg.
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Mit der Einweihung des Stiftes verband sich die sicherlich unterallem kirchlichen Pompe begangene Uebertragung der. Gebeine desh. Jnnocentins, eines der angeblichen Thebäer, welche der befreundeteKönig Rudolf II. von Burgund aus ihrem hochberühmten Grabe zuSt. Maurice iin Wallis übersandt hatte. H Seine ersten Insassenempfieng das Morizklostcr aus St. Maximin bei Trier, von wo ihmauch der erste Abt, Anno, kam. Aus lauterer Quelle also solltendie Magdeburger Mönche ihre benediktinischen Satzungen schöpfen,denn St. Maximin war durch den Abt Qgo gerade drei Jahre zuvorunter Austreibung der Widerstrebenden zur strengen Regel desh. Benedikt zurückgekchrt und erfreute sich unter seiner umsichtigenLeitung, von 70 Mönchen bewohnt, hohen Ansehens. H Dieser Zu-sammenhang blieb noch einige Zeit lebendig, und Anno, ein gelehrterMann, erwarb sich vorzüglich durch Errichtung der Klosterschule, baldeiner der berühmtesten im Sachsenlande, große Verdienste, die Ottospäter durch ein Bisthnm belohnte. Zu dem Kerne des Klostergutes, deraus dem königlichen Hofe in Magdeburg selbst und den dazu gehörigenBesitzungen am rechten Elbufer bestand, fügte der König bald weitereSchenkungen, ch zumal von Gütern in Nordthüringen und in dem
opiso. Uslderstsä. p. 83 hinzu). Rudolf von Ems (gute Gerhard sä. Hauptv. 161 ff.) führt daher die Stiftung des Erzbisthums zugleich auf Ottogebazurück.
ft Vgl. ob. S. 63 A. 6. Die Stiftung fand auch statt zn Gunsten Luo-äoltr rsxxis, gut nodis ssnotum trsäiäit Innoosntinm, daraus schöpften die^rm. IllsAäed. 938 und das obronioon. -IsAäsd.
ft Llironio. DIsZäsburA. (a. a. O-): Orsetooit gutem eiäsm skksoiss-^.nnvnsm virnm vsnsrsdilsm, mornm üonsststs so nstsliuw nsnsrositgtspollentem, libsrslibus gnoqus äisoiplinis gpprims imbutum, Nrovsris äsossuodio ssnoti bluximiiii sosnmptum, trsnsäuotis ssoum st sliis krstridus,ssnotitste kt nnmero monsstioss äisoipliuss perksotionsm intormsrsLutlieientidns. Vrsänntur plnrss st ingsnui proosrum st rsgiss vtirpistilii sub tunti pstriu institntionivuo slsrsm äivinss vorvitutis ineosturimilitism. Kürzer die Lun. dlsAcksdurw. s. 938 sp. 133).
ft Lun. 8. Nsximiui 934 (88. IV, 6); Ooutin. Ilsgioou.; Vloäosräiann. 934; Vita lodsnuis Olorrisns. e. 70. 95: sub iäsm Isrms tempuv Ogoprsepositus tune ssnoti ülsximini . . g sssoulsri oonvsrsstions ss rsstrin-xsrst, st ops äuais Eislsbsrti iäsm monsstsrinm sä reAuIsrsm oonvsr-sstionsm reänxerst; Xsorol. 8. disximini (Lontlwim Oroärow. Iristor.I'revir. II, 968): VII 1<s>. Vsdr. OZo sdbss Iruius lost . . c>ui boo mo-usstsrinm s tünäsmsntis rspsrsvit st loeum psns psssnnäatnm rsnovsvitst nnmerum trstrum sä I,X st I eliFionsiu smplisvit; Verzeichnis der MöncheIsti I,XX monsolii tnsrnnt Ino snd sddsts Ogons, c,ui monsstsriumrspsrsvit, herauSgeg. von Kraus (Jahrbuch der AlterthumSfr. I, 215), sowievorher von Hontheim fllistor. wrsvir. I, 279). Von St. Maximin wird nochspäter gerühmt (Olnonio. Ollsäbso. o. 2, 88. IV, 75): nnäs tnuo tsmporismousstios vinss virtutum botros gsrminsntis oäor Ion§s Istsgus rsspsr-Asdstur tloriäus.
ft Ottos Urkk. für Magdeburg hat GroSfeld verzeichnet (Os sroliispisoop.ölsKäeburA. origZ. x. 60 sgg.s, desgl. die Neuesten der Erzbischöfe vonMagdeburg Nr. 72 ff. In der zweiten Urk. vom 27. Sept. (Osroüsn Ooä.äipi. IZrsnäsnd. I V, 353, 8t. 71) schenkte Otto telonsum omns, gnoä inNs^säsvur^ eonstitntum sst vel oonstitnstnr in proprium äsmus et oon-vsäiwns siäsm eonFrSFStioni, nt ksmilis illornm eorsm nullo nisi sävo-Iahrb. d. deutschen Gesch. - Tümmler. Otto der Große. 5