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Aebtissin Diemot von Wenkhausen.
für die neue Stiftung gebracht hatte, eine solche Ausdehnung, daßman meinen konnte, sie allein habe aus ihrem Eigen den unglaub-lichen Beitrag von 1500 Mausen gegeben.
Wahrscheinlich wurde sogleich der wenig zahlreiche Stamm derNonnen von Wendhausen verpflanzt, doch bei der Hähern BestimmungQuedlinburgs ist es kaum glaublich, daß sie hier eine andere alsuntergeordnete Stellung eingenommen haben. Dasselbe muß vonder Aebtissin Diemot gelten, wenn sie überhaupt mit überstedelte,denn schwerlich ward ihr die unzeitige Weigerung vergessen; ihr Namewird nicht mehr genannt. ?) Aebtissin dieses Stifts konnte und solltevon vorn herein nur eine Fürstentochter sein, und wenn Mahthildebei aller frommen Thütigkeit noch keineswegs geneigt war, der Weltsoweit zu entsagen, um den klösterlichen Witwenschleier zu nehmenund selbst Aebtissin zu werden, so mußte diese Würde als Ausstattuugkünftiger Töchter des Herrschergeschlechts offen gehalten werden. Sogeschah es, denn bis zur Weihe der gleichnamigen Tochter Ottos istfür die ersten dreißig Jahre keine Aebtissin nachweisbar. Ohneselbst Laienäbtissin zu sein, führte die Königin doch offenbar eine Artvon Oberaufsicht der von ihr begründeten Klosterfamilien; und wiespäter in Nordhausen Richburg neben ihr erscheint, mag sie hier eineandere Vertraute gehabt haben, die zugleich den kirchlichen Dienstleitete. Wann die Weihe der neuen Stiftung erfolgt sei, ist mitSicherheit nicht zu sagen; als Tag derselben wird der 29. Decemberglaubwürdig bezeichnet.
0 losunäi translat. s. 8srvatii 25. 27 (88. XII, 100) schenkten Hein-rich und Mahthilde ein jeder dieses Maß äs suo preäio. Dasselbe wächstbei den Spätern noch mehr: nach Hsnrisus äs Ilsrvoräia s. 70 sä. I'ott-Iiast S. 85 waren es II000, nach dem iibsUns äs bunäationibus mo-nastsr. ösrinan. (I-sibnit. 88. rsr. Ilrnnsrv. I, 260) 18000 Mansen. CornersSchenkung des Vogtlandes durch Heinrich, odronison, Lssarä eorp. 88. msä.asvi I, 520, beruht auf einer Verwechslung mit Ottos III. Schenkung vonGera. s. dessen Urkunde 26. Apr. 999 8t. 1187.
0 In keiner Urkunde. Daß das Kloster Wendhansen, wenn auch später her-gestellt, für's Erste eingieng, scheint nach der Urkunde 13. Sept. 936 unzweifelhaft,daß Diemot nicht Aebtissin in Quedlinburg geworden sein könne, wie Gund-ling, Vita Henris! ^.ueupis S. 47. 244 behauptete, hat, anderer Jrrthümerungeachtet, bereits Kettner, äs prima abbatissa (jueälinbnrASnsi in ^.nti-gnitatss tzusälind. S. 521 ff., nachgewiesen; Voigt I, 94 ff. widmet ihr alssolcher ein ganzes Kapitel und läßt sie 965 sterben; Leibniz a. i. II, 452 ver-mutet, sie sei mit einem Reste der Nonnen in Wendhausen geblieben, FritschI, 54, sie habe in Quedlinburg eine niedere Leitung erhalten.
'0 ^.bdatissa quas monastsrium in wonts sitnm rsAsrs viäsbiturheißt es noch 15. Juli 961 s. ob. S. 47 A. 2. Nach loeunäus 27 a. a. O.:Its^ina . . . äsposito äiaäsmats, basta sst una sx ansiliis Olrristi, czuasidiäsra srant äspntatas in minister!o äivino. Den Schleier als viäuavsiata nahm sie erst später Vit. ant. Nalltli. 8, post. '11. Die oben ausge-sprochene Ansicht findet ihre Bestätigung in einem wohl aus QuedliuburgerQuelle geflossenen Zeugnis bei ^.nn. 8ax. 968, wo auch dieses Kloster zu denengerechnet wird, die gnasi propiori akkeotu sidi snogus nowini assriptasinAuIaritsr omni Asnsris eomwoäorum usidus tovsrs non ässtitit. Aehn-lich Leibniz a. i. II, 453, Kettner a. a. O. S. 117 ff., Fritsch I 59 ff.
ff Laisnä. Oueäl. (biratir S. 913): Oeäioatio antioui rnonastsrii