Quedlinburgs Schutzheilige.
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Kirche des h. Petrus gegründet, in deren Gruft er jetzt ruhte. Aufdiesen Cultus hatte seine Verbindung mit dem Westen entschiedenenEinfluß. Wie er 923 von Frankreich Reliquien des h. Dionysiuserworben hatte, so brachte er andere des heiligen Servatius nach seinerVerbindung mit Herzog Giselbrecht von Mastricht mit; bald wardder h. Petrus durch den heiligen Servatius verdrängt, den der Königselbst wohl zum Schutzpatron dieser Kirche gemacht hatte, H und danngesellte sich jenem der h. Dionysius hinzu.
lingoburg in Ponors 8. 8ervatii . . , supra rupis aresm, orisntem versuseminentem, divino eonstruetum servitio, wo rupis arx nur Bergzinned. h. Spitze bedeuten kann. Auch IVidulc. II, 32 bezeichnet es schlechthin alswvns; Vit. ant. Mabtb. 12 liegt das Kloster in alto eaeumins umgebenvon saxis, vgl. Vit. post. 18; ebenso Xnn. i^usdlinb, 936. 984: Husds-lingsnsis montieuli vsrties eminentem usc>uö eivitatsm; 1000: ln
ipso monts ubi sanetimonialss. loeunäus translatio 8. 8srvatii 25 (88.XII, 100): Londidit namqus in monts altissimo super lluvium Lodobasilieam. Man mag dazu auch noch auf den Umstand Hinweisen, daß auf denälteren Urkunden für Quedlinburg als Rccognitiouszeichen nicht selten eine Burgmit einem Kreuz auf Felsenspitzen erscheint. Das supra in den Urkunden kannnur „auf dem Berge" bedeuten, wie F. Rauke a. a. O. S. 10 uachgewiesen hat,nicht hinter, jenseits oder auf der entgegengesetzten Seite des Schlosses, wieFritsch, Geschichte des ehemaligen Reichsstifts Quedlinburg 1828 I, 27, esdeuten wollte. Ueberhaupt gebürt F. Ranke das Verdienst, nach den schwer-fälligen und meist unkritischen Untersuchungen von Wollmaun. Beyträge zurAufklärung der Geschichte des Reichsstifts Quedlinburg 1782 S. 41, Vogt, Ge-schichte des Stifts Quedlinburg 1786 I, 191 ff., diese Frage klar erörtert zuhaben. Dem Kloster auf dem Berge steht daun die onrtis entgegen, inlsriusoder in snvurbio, wo daun Kirche und Kloster der hh. Jacobus und Wigbertliegen, s. ob. A. 2 die Urkunde 15. Juli 961, 27. Juli 964. Demgemäß unter-scheidet Vita nnt, Mabtb. 11: in valls iratrum eongrsgatio und in montseosnobium sanetiinonialiuin; ^no. tzusdl. 999: s. VUebsrto in planoinxta eurtsm rsgiam kainulantibus; Xn». 8axo 968:eenobinm sanetorumDionisii st 8srvatii in monts tzuidilingobureb situm, alterumqus in villasub donvrs sanetorum laeobi apostoli st ^Vigberti eontessoris in eurtsregia; daraus ergiebt sich Villa, eurtis regia, Pfalz waren dasselbe und lagensüdwestlich vom Häuptberge bei der Wigbertskirche: s. Wollmann S. 39, F.Ranke S. 12. Daß aber die eurtis eher dagewesen sei, als die eurtis regia,diese also aus jener entstanden, läßt sich mit Rücksicht auf die Miraeula 8. bVig-dsrti oben S. 44 A. 1 wohl annehmen.
y Xnu. (jusdlink. 997 : Instauratio s. Mstropolitansnsis seelssias inHuedslignsnsi eastsllo . . . c^uarn eum ab avo aviac>us rsgibus seiliestIlsinrioo st Maebtilds eonstrustam ste. Als basiliea s. l?stri bezeichnet sieVlickuÜ. I, 41, als basiliea s, 8srvatii spiseopi et eonkessoris Vita ant.Mabtli. 15; post. 28. Das Kloster Xnn. (jusdlinb. 947. 997, dann 995. 999als vionisii et 8srvatii, aber 999 zugleich basiliea s. Dstri st s. 8tspbani,wo die Gründer bestattet seien. Es ist hinzuzusügen, daß endlich noch ^.nn.tluscllinb. 1021: cksckieatum est boe templum et altars suprsmum in bonaresaNvtas st individuas ll'rinitstis et s, Marias matris Domini sanetiipislopannis baptistas st s. Uetri prineipis apostolorum s. 8tsppani proto-mart^ris, s. Dionisii st soeiorum eins st s. 8srvatii eonkessoris. Urkund-lich erscheint die Stiftung nachher geweiht 20. Dec. 937 Dratb S. 4 8t. 74: ads. Mariam et s. Ksrvatium, 25. Mai 955 a. a. O- S. 7 8t. 235, 15. Juli961 Dratb S.' 11 8t, 290: in Ponors s. 8srvatii; altare l^uidslingsburgin Ponors s. Mariae; 24. Aug. 956 S. 2 8t. 246: in Ponors s. ketri; 94430. Sept. S. 5 8t. 112 wird allgemein erwähnt ubi dominus ae genitornostör picke msm. rsx Deinrieus sxtat tumulatus. Vgl. auch F. Ranke und