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Kaiser Otto der Große
Entstehung
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Stiftung des Klosters Quedlinburg 936.

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sprachen. Doch Verpflanzungen dieser Art waren den Betheiligtenselten willkommen, denn oft und so auch hier, waren die allgemeinenVerbesserungen mit bedenklichen Veränderungen für die Einzelnen ver-knüpft. Auch Diemot versuchte die gegebene Zustimmung zurück zunehmen, doch der Wille des Königs beseitigte ihren Widerstand.

Den lebhaftesten Antheil an der Sache hatte die KöniginMutter genommen; im Andenken an Heinrich, in Rücksicht auf dieKirche hatte sie dieselben zur ihren gemacht, und wenn Otto sich kurzzuvor mit ihr in politischer Spannung befunden, so mochte er sichum so mehr veranlaßt glauben, ihren Wünschen durch sein Macht-wort den entscheidenden Nachdruck zu geben. Denn für sie war dieseStiftung ein Werk, das dem Seelenheile des Gemahls galt. Dasliegt in jenem Zeugnisse Thietmars von der Begründung des neuenStiftes am dreißigsten Tage nach dem Tode des Königs. Mahthildebezeichnte mit diesem frommen Werke die dreißigste Seelenmesse, nach-dem in der Stunde des Abscheidens der Priester Adeldag die erstefür ihn gelesen hatte. Sie weihte die Regel ihres Witwenlebens ein,jeden achten, jeden dreißigsten wie den Jahrestag seiner Todtenfeierzu widmen. H Am 30. Juli, also am Sonnabend vor dem Krö-nungssonntage, und das würde auch für die Annahme dieses Tagesnicht ohne Bedeutung sein, war die Stiftung zum Abschluß gekommen.Auf dem Total- und Witwengute der Königin selbst sollte das Klostersich erheben. Quedlinburg gehörte zum alten Eigengute der Liu-dolfinger, seit dem Jahre 929 war es ihr verschriebenmit allem andieser Ortschaft erfindbaren Ertrage".

Erst in der Zeit Heinrichs hört man den später so oft genanntenNamen. Doch war der erste Anbau dieser Berg- und Hügelgruppean der Ostgrenze des Harzgaues, wo er an der Bode mit demSchwabengau zusammenstößt, ohne Zweifel älter und ländliche An-lagen früher da als die Pfalz. Einst bestand ein Zusammenhangmit Hersfeld, vielleicht aus jener Zeit her, als Herzog Otto Laienabtdieses Klosters gewesen war. Damals gehörte Quedlinburg demh. Wigbert zu eigen, auf seinen Namen war an der Südwestseite desBerges eine Kirche erbaut, einige Reliquien waren dorthin übertragen

liristmur. I, II: Oonpregationem guoqno sanatimoniailum in cliotrioosiwa in suprrr inomoruta uros 8trUu.it. Vita post. .iiaittit. 14: Ouurn-äiu oiAv saiiotu Ooi vixit, stuclioss obssrvuvit inoliti rsZis ootavum, tri-oösiinuin et äism snnivorsarium. Sie feierte alfo damit die missrr triZesimn,die seit Gregor dem Großen in Uebung gekommen war. Auf diese Beziehungaufmerksam' gemacht zu haben, ist Ferd. Rankes Verdienst, Ueber den UrsprungQuedlinburgs Gymnasialprogramm 1833, S. 2.

' Urkunde vom 16. Sept. 929 (,InM äipiom. S. 5, 8t. 23): In ioois . .tjuitilinAaburu . 8 ouin oivitatibus . oum omni guaesitu sisciom Iooisinvsnto. Am 15. Juli 961 rlllratll S. 11, 8t. 290) schenkt Otto auf BittenseinerMutter dem Kloster gnusäarn ros ' suuo proprietatis guas usnns äotalipossiäodut iuro, oortom soiiieet HuitilinKA. oum ooolssia in aonors s.laoodi apostoii oonsoorato in ooäom looo; wörtlich wiederholt von Otto II.6. Aug. 961, Lrutb S. II, 8t. 547. lüuclpranä. IV, 14: In nobilissi-marum ao reiiAiosarnin monastsrio pusllarum, guoci in ipsius rogispraoäio vooubulo (jnitilinAburA situm liquot.