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„Und ..."
„Laßt Gott, die Vorsehung oder dey Zufall dasUcbrige thnn/'
Franz kannte seine Mutter hinreißend, uni zu wissen,daß es nicht ihre Gewohnheit war, Gott, der Vorsehungoder dem Zufall die Sorge zu überlasse», ihre Freund-schaft oder ihren Haß zu unterstützen, Aber er hütetesich wohl, ein Wort beiznfügen, verbeugte sich wie einMensch, der den Auftrag, den man ihm gibt, übernimmt,und zog sich in seine Gemächer zurück.
„Was will sie damit sagen? ' dachte der junge Mann,die Treppe hinaufsteigend, „ich weiß cs nicht. Das istmir aber ganz klar, daß sie gegen einen gemeinschaftlichenFeind handelt. Wir wollen sie machen lassen.'^
Während dieser Zeit erhielt Margarethe durch Ver-mittlung von La Mole einen Brief von Herrn von Mouymit der Adresse des Königs von Navarra. Da diese zweierhabenen Eheleute in der Politik kein Geheimniß vor ein-ander hatten, so-entsiegelte sie diesen Brief und las ihn.Ohne Zweifel kam ihr" derselbe interessant vor, denn dieDunkelheit benützend, welche bereits an den Mauern desLouvre herabzufallen anfing, schlüpfte Margarethe in dengeheimen Gang, stieg die Wendeltreppe hinauf und eilte,nachdem sie aufmerksam überall umher geschaut hatte, raschwie ein Schatten vorwärts und verschwand in dem Vor-zimmer des Königs von Navarra.
Dieses Vorzimmer wurde seit der Entfernung vonOrthon von Niemand mehr bewacht.
Diese Entfernung, welche wir seit dein Augenblicke,wo sie der Leser auf eine so tragische Weise für den ar-men Orthon vor sich gehen sah, nicht mehr berührten,hatte Heinrich ungemein beunruhigt. Er sprach darübermit Frau von Sauve und mit seiner Gemahlin, gber, weder die Eine noch die Andere war besser unterrichtet alser. Fra» von Sauve gab ihm nur einige Auskunft, derzn Folge cs dem Geiste von Heinrich ganz klar fvnrde, daß