Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
307
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HM Ahr denn nicht wahrgenommen, daß er Hen-riet, seinen Henriot liebt?"

Allerdings, meine Mutter,"

Und daß er dafür bc'ohnt wird, denn derselbe HenriotVergißt, daß sein Schwager ihn in der Bartholomäusnachterschießen wollte. und legt sich auf den glatten Bauch, wieein Hund, der die Hand leckt, welche ihn geschlagen bat,"

Ja ja " murmelte Franz,ich babe bereits be-merkt Heinrich ist sehr unterthänig gegen meinen BruderKarl,"

Er ist wabrhaft erfindungsreich, um ihm in allenStücken zu gefallen."

So sehr, daß er ärgerlich, von dem König über seineUnwissenheit in der Falkner« verspottet zu werden, nun dieBeize studircu will. Gestern noch fraate e>' mich, ob ich nichteinige gute Bücher hätte welche diese Kunst behandelten."

Halt," sprach Catbarina, deren Auacn funkelten,als durchuickte ein rascher Gedanke ihren Geist;halt!...Und was habt Ihr ibm geantwortet!"

Ach würde in meiner Bibliothek suchen."

Gnt," versetzte Katharina,gut, er soll dieses Buchhaben."

Aber ich suchte, Madame, und fand nichts."

Ich werde finden, und Ihr gebt ihm das Buch,als ob es von Euch käme."

Und was wird daraus erfolgen?"

Ha"t Ihr Vertrauen zu mir, Alenyon?"

Ja,, Mutter."

Wollt Ihr mir blindlings in Beziehung aufHeiurichgehorchen, den Ihr nicht liebt, was Ihr auch sagen möget."

Nlenoon lächelte.

Und den ich meines Theils hasse," fuhr Catha-rina fort.

Ja, ich werde gehorchen."

Am Morgen der nächsten Jagd holt das Buch hier.Ich gebe es Euch, Ihr bringt es Heinrich... und..."

so*