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unbeweglich, stumm. Dann sagte er mit einer Stimme,in der eine haßerfüllte Festigkeit nicht zu verkennen war:
„Mein Bruder, wir, staben »»fern Entschluß aus-gesprochen, und dieser Entschluß ist unerschütterlich. Ihrwerdet reisen."
Alcngvn machte eine Bewegung. Karl schien eSnicht zu bemerken, und fustr fort:
„Navarra soll stolz darauf scpn, einen Bruder desKönigs Frankreich zum Fürsten zu haben. Macht, Glück,Alles sollt Ihr haben, was Eurer G burt geziemt, wiees Euer Bruder Heinrich bekommen hat, und wie er,"fügte er lächeln» bei, „werdet Ihr mich aus der Fernesegnen. Aber gleichviel die Segnungen kennen keineEntfernung." —
„Sire. .
„Nehmt an, oder vtelmehrfügt Euch. Scyd Ihr einmalKönig, so w rd man eine Frau würdig eines Sohnes vonFrankreich für Euch finden, welche Euch vielleicht einenandern Thron bringt."
„Aber Eure Majestät Vergißt ihren guten FreuudHeinrich." ,
„Heinrich! wenn ich Euch sage, daß er den Thronvon Navarra nicht will. Ich stabe Euch bereits bemerkt,er trete istn Euch ab. Heinrich ist ein lustiger Junge,und kein Bleichgesicht wie Ihr. Er will nach Wohlge-fallen lachen und sich belustigen nnd nicht vertrocknen,wozu wir verdammt find, wir unter den Kronen."
Alen^on stieß einen Seufzer aus.
„EureMajestät befiehlt mir also, mich zu beschäftigen..."
«Nein, nein kümmert Euch um nichts, Franz, ichwerde Alles selbst ordnen. Verlaßt Euch auf mich alsauf einen guten Bruder, llnd nun, da Alles abgemachtist, geht. Theilt Euren Freunden unsere Unterredungmit, oder theilt sie nicht mit. Ich werde Maßregelntreffen, daß die Sache bald öffentlich wird. Geht, Franz."
Es war nichts zu entgegnen. Der Herzog verbeugtesich und ging Wuth im Herzen ab.