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ob cjne Kugel zu hoch oder zu tief einschlägt, das oer-ändert das Angesicht einer Regierung ganz gewaltig, undwir haben ein Beispiel davon tu unserer Familie. AlsMontgvniluery unser» Vater Heinrich t>. durch einen Zu-fall, durch Aufregung vielleicht, tödtcte, brachte derSchub unser» Bruder Franz ll. ans den Thron undnnscrn Vater Heinrich nach Saint-Denis. Gott brauchtso wenig, um viel zu thun."
Der Herzog fühlte während dieses eben so furcht-baren als unoorbcrgesehencn Stoßes den Schweiß überseine Stirne rieseln. Der König konnte seinem Bruderunmöglich ausdrücklicher sagen, er habe Alles erwachen.Seinen Zorn unter einem Schatten von Scherz ver-bergend, war Karl vielleicht noch schrecklicher . als wenner die gehässige Lava, welche sein Herz verehrte, sichhätte kochend »achAußen verbreiten lass,». SerneNacheschien ganz im Verhältnis? zu seinen Grolle zu stehen,und zum ersten Male lernte Alen^on den Gewissensbißoder vielmehr das Bedauern kennen, daß er ei» Ber re-chen unteriiouiuieu hatte, welches ihm in der Aussührungmißlungen war.
Er hatte den Kampf ausgehalten, so lange er ver-mochte , aber unter diesem letzten Schlage beugte er dasHaupt, und Karl sah aus sei en Augen die verzehrendeFlamme irrten, die bei Wesen von einer zarte» Naturdie Furchen gräbt, durch welche die Thräuen hervor-springcn.
Aber Alenoon gehörtes» den Menschen, welche nurvor Wuth weinen.
Karl hielt sein Geierauge starr auf ihn geheftet, undathmete gleichsam jeden von den Empfindungen, jeden vonden Eindrücken ein, wie sie sich in dem Herzen des jun-gen Mannes folgten. Und jede dieser Empfindungen er-schien ihm so best,,nmt und klar, iw Folge der tiefenStudien, die er in seiner Familie gemacht hatte, alsob das Herz von Alenoon ein offenes Buch gewesen wäre.
Er ließ ihn so einen Augenblick niedergeschmcttcrt,