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Bon Mouy setzte ein Knie ans die Erde und küßte sieehrfurchtsvoll.
„Doch sprecht," legte der König, ihn in dem Au-genblicke zurückhaltend, wo er wieder aufstehen wollte,„habt Ihr nicht gegen dielen Schurken Manrevel Ge-rechtigkeit non mir verlangt?"
„Ja, Sire."
„Ich weiß nicht, wo er ist, nm sie Ench angedei-hen zu lassen, denn er verbirgt sich, aber wenn Ihr ihntrefft', nehmt Euch selbst Euer Recht, ich bevollmächtigeEuch dazu und zwar mit ganzem Herzen."
„Ah! Sire," rief Herr von Moup, „Ihr überhäuftmich mit Güte. Eure Majestät verlasse sich ans mich:ich weiß auch nicht, wo er ist, aber seyd unbesorgt,ich werde ihn finden."
Hienach verbeugte sich Herr von Mony ehrfurchts-voll vor dem König Karl und der Königin Katharinaund entfernte sich, ohne daß die Wachen, die ihn ge-bracht hatten, seinen, Abgang ein Hinderniß entgegen-setzten. Er durchschritt die Gänge, erreichte rasch diePforte und machte, sobald er einmal außen war, nureinen Sprung von der Place Saint-Germain l'Aurer-rois nach dem Gailhöfe zum Schönen Gestirn, wo derjunge Mann sein Pferd wieder fand, dem er es zu ver-danken batte, daß er drei Stunden, nachdem er Parisverlassen, in vollkommener Sicherheit hinter den Mauernvon ManteS athmcte.
Cathariua kehrte, ihren Zorn verschluckend, in ihreGemächer zurück und begab sich von da zu Margarethe.
Sie fand hier Heinrich im Schlafrockc und, wie esschien, bereit sich zu Bette zu legen.
„Satan," murmelte sie, „hilf einer armen Königin,für die Gott nichts mehr thun will."