Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
288
Einzelbild herunterladen
 

288

ist voll von Menschen,- die ans den Lärm herbeigclanfensind, und mcni wird uns für Neugierige halten."

Heinrich und La Mole fanden wirklich keine andereSchwierigkeit, um hinauöjukommen, als das Gedrängedes Volkes, das die Straße besetzt hielt.

Beiden gelang cs, durch die Rne d'Averon zu ent-schlüpfen. Als sie aber in die Ruc des Poulics gelängten,sahen sie, über die Place Saint-Germain l'Anrerrvis schrei-tend, von Mouh und sein Geleite unter Anführung vonHerrn von Nanceh, dem Kapitän der Garden.

Ah. ah!" sagte Heinrich,man führt ihn,, wie csscheint, nach dem Louvre. Teufel! die Pforten - werdengeschlossen. Man wird die Namen von allen Zurückkeh-rcnben aufzeichncn, und wenn man mich nach ihm kom-men sicht, so wird es zur Wahrscheinlichkeit, daß ich mitihm gewesen bin."

Wohl, Sire," sprach La Mole,Ihr könnt aufeinem andern Wege, als durch die Pforte, in den Louvregelangen."

Wie, Teufels! soll ich hineinkommen?"

Hat Cure Majestät nicht das Fenster ldcr Königinvon Navarra?"

Vcntrc-saint-gris! Herr de La Mole, Ihr habtRecht. Daran dachte ich nicht! Aber wie soll ich die Kö-nigin darauf aufmerksam machen?"

Oh!" sprach La Mole mit achtungsvoller Dankbar-keit,Cure Majestät versteht so gut Steine zu schlendern!..."

XXVI.

Von Mony Saint-Phalc.

Dießmal hatte Catharina ihre Maßregeln so gut ge-troffen, daß sie ihrer Sache sicher zu sehn glaubte.