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„Also hat er unser» Plan scheitern gemacht?"
„J>n"
„Er verräth uns also?"
„Noch nichl; aber wird uns bet der ersten Gelegen-heit vcrratheu."
„Feiges Herz, treuloser Geist! Warum hat er aufdie Briese, die ich ihm schrieb, nicht geantwortet?"
„Um Beweise zu haben und keine zu geben. Mitt-lerweile ist Alles verloren, nicht wahr, Molch?"
„J»> Gegentheil, Sire, Alles ist gewönne»! Ihrwißt wohl, daß die ganze Partei, abgesehen von derFraetion des Prinzen Cond«, für Euch war und sichdes Herzogs, mit dem sie. sich scheinbar in Verbindungsetzte, nur als einer Schutzwache bed cute. Seit demTage der Ceremonie habe ich Alles mit Euch in Ver-ein gebracht, Alles an Eure Person geknüpft. HundertMann genügten Euch, um mit dem Herzog von Aloenvnzu entfliehen! ich habe fünfzehnhundert aufgeboten; inacht Tagen stehen sie, auf der Straße von Pan ausge-stellt, bereit. Das wird keine Flucht mehr sepii, sondernein Rückzug. Genügen Euch fünfzehnhundert Mann,Sire, und glaubt Ihr Euch mit einer Armee in Si-cherheit?"
Heinrich lächelte, klopfte ihm auf die Schulter undsprach:
„Du weißt, Molch, Du allein weißt es, der Königvon Navarra ist seiner Natur nach nicht so erschrocken,als mau glaubt."
„El! mein Gott, ich weiß cö wohl, und binnenKurzem wird es ganz Frankreich erfahren, wie ich. Aberwenn man conspirirt, muß man siegen. Dis erste Be-dingung des Sieges ist die Entscheidung, und damit dieEntscheidung rasch, offen, eingreifend sei), muß manüberzeugt sehn, daß es gelingen wird. Wohl, Sire,"fuhr von Molch fort, „es ist Jagd.. . ."
„Alle acht bis zehn Tage, entweder Parforcejagdoder Beize."