Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
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Wahrend dieser Zeit quartierten sich Heinrich undvan Mouy in ihrem Zimmer ein.

„Nun, Sire," sprach von Mouy, als Gregor denTisch gedeckt hatte, „Ihr habt Orthon gesehen?"

„Nein, aber ich habe das Bittet erhalten, das erhinter den Spiegel legte. Das Kind bekam ohne ZweifelAngst: die Königin Mutter erschien, so lange cs dawar, und so ging eS fort, ohne auf mich zu warten.Ich war einen Augenblick unruhig, denn Dariole sagtemir, die Königin Mutter habe lange mit Orthon ge-plaudert."

„Oh, es ist seine Gefahr. Der Bursche ist gewandt,und obgleich die Königin Mutter ihr G.schäft versteht,so wird er ihr doch zu schaffen machen, das bin ich über-zeugt."

„Und Ihr, Mouy, habt Ihr ihn wieder gesehen?"

„Nein, aber ich werde ihn diesen Abend sehen,lim Mitternacht muß er mich hier mit einer guten Buchseabholen. Er wird mir die Sache untcrweges erzählen."

„Und der Mensch an der Ecke der Nne des Ma-thurius?"

„WaS für ein Mensch?"

„Der Mensch, von dem ich Pferd und Mantel habe,seyd Ihr seiner sicher?"

„Es ist einer unserer Ergebensten. Ueberdieß kennter Eure Majestät nicht und weiß nicht, mit wem er cSzu ihnn hat."

„Wir können also in vollkommener Ruhe von un-seren Angelegenheiten sprechen"?

„Allerdings. Auch hält La Mol« Wache."

„Vortrefflich."

„Nun, Sire, was sagt Herr von Nlengon?"

„Herr von Mengen will nicht mehr abreisen. Erhat sich unumwunden hierüber ausgesprochen. Die Wahldes Herzogs von Anjou für den Thron von Polen unddie Unpäßlichkeit des Königs haben alle, seine Entwürfeverändert."