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einer über seinem Alter siebenden Geistesgegenwart be-griff er, dab er stiebend Alles verderben würde.
Er blieb also stille stehen. -
,.Wer rnft mich?" ...
-.Ich,. Herr von Nancch," antwoltete der Kapitändtr Garden, die Stufen hinal springend.
„Aber ich habe Eile/' sprach Oribon.
„Ans Befehl Ihrer Majestät der Königin Mutter,"crwiedeite Herr von Naneep bei ihm anlangeud.
Das Kind trocknete sich den Schweiß ab, der vonseiner Stirne lief, und stieg wieder hinauf.
Der erste Plan von Ca^harina war, den jungenMenschen fcstznnehmen, ihn durchsuchen zu lassen undsich des Billets zu bemächtigen, das sie bei ihm verbor-gen wußte. In Folge hievon gedachte sie ihn des Dieb-stahls anznklagcn, und hatte deßhalb bereits eine Diä-niaut-Agraffe, deren Entwendung sie auf dem Kindelasten lassen wollte, von der Toilette losgemacht. Abersie überlegte sich, daß dieses Mittel gefährlich wäre, in-sofern es den Verdacht des jungen Menschen erweckenmüßte, welcher seinen Herrn benachrichtigen könnte,der sodann mißtrauen und sich in seinem Mißtrauennicht bloßstellcn würde.
Allerdings konnte sie den jungen Menschen in ir-gend einen Kerker führen lassen; aber das Gerücht vonseiner Verhaftung würde sich, so geheim man diese vor-nehmen würde, im Louvre verbreiten, und ein einzigesWort müßte Heinrich von Navarra bcbutsam machen.
Katharina bedurfte jedoch durchaus dieses Billets,denn ein Billet von Mouy an den König von Navarra,ein so sorgfältig empfohlenes Billet mnßte nothwendigeine ganze Verschwörung enthalten.
Sie legte also die Agraffe an den Ort, wo sie die-selbe genommen halte.
. »Nein, nein," sagte sie, »ein Sbirrengedanke, einschlechter Gedanke! Für ein Billet/. . . das vielleichtkeinen Werth hat," fuhr sie die Stirne faltend und so