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mußte, wenn sein Herr bei Frau von Sauve war, under über ihm wachte.
Diese drei Schläge machten ihn beben. Eine ge-heimnißvolle Offenbarung erleuchtete, ihn und er dachte,der Rath wäre dießmal nbm gegeben. Er lief alsoan den Spiegel und zog das Billct hervor, das er be-reits binlcr denselben gelegt hatte.
Katharina folgte durch eine Oeffnnng der Tapeteallen Bewegungen des jungen Menschen und sah, wieer nach dem Spiegel stürzte, aber sie wußte nicht, obdicß geschah, um das Billct zu verbergen oder zurück-znziehen.
„Nun," murmelte die ungeduldige Florentinerin,„warum zögert er denn, sich zu entfernen?"
Und sie kehrte sogleich mit lächelndem Gesichte indas Zimmer zurück.
„Noch hier, kleiner Junge?" fragte sie, „woraufwartest Du denn? Habe ich Dir nickt gesagt, ich werdefür Dein Glück Sorge tragen? Zweifelst Du, wenn ichetwas sage?"
--OH, Madame, Gott soll mich behüten!" erwiederteOrthon.
Und er näherte sich der Königin, setzte ein Knieans die Erde, küßte den Saum ihres Kleides nnd ent-fernte sich rasch.
Als er wegging, sah er in dem Borzimmer denKapitän der Garden, welcher auf Catharina wartete.Dieser Anblick war durchaus nicht geeignet, seinen Ver-dacht zu beseitigen; er verdoppelte denselben im Ge-gentheil.
Catharina hatte nicht sobald wayrgenommeu, daßder Tbürvorhang sich hinter Ortbcn wieder schloß, alssie auf den Spiegel losstürzte; aber vergeblich streckte sieihre vor Ungeduld zitternde Hand hinter denselben; siefand kein Bittet.
Und dennoch war sie gewiß, gesehen zu haben, wiedas Kind sich dem Spiegel genähert hatte, ES war