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„Bei welcher Veranlass»»;', hat sie Dich so ge-pflegt?" fragte (Katharina, als wüßte sie nichts von demAbenteuer, daö dem jungen Mensche» begegnet war.
„Madame, als ich verwundet wurde."
„Annes Kindl" sagte Catharina, „Du bist ver-wundet worden?"
„Ja, Madame,"
„Wann dich?" . ,
„An rem Abend, da man, den König von Navarraverhaften wollte. Ich hatte so gewaltig bange i als ichSoldaten sah, daN ich schrie und ni». Hülfe rief; derEine von iluien gab mir einen Schlag ans den Kopfund ick siel ohnmächtig nieder."
„Armer Junge! Nun bist Du .aber völlig wiedcr--hcrgestellt?"
„Ja. Madame."
„lind Du suchst wohl den König von Navarraans, tu» wieder bei ihm cinzutretcn?"
„Nein. Madame; als der König von Navarra er-fuhr, daß ich mich den Befehlen Eurer Majestät wider-setzt hatte, jagt« er, mich ohne Gnade und Barmher-zigkeit fort."
„Wirklich?" sprach Catharina »eit theiluahmsvollemTone. „Senn wohl, ich übernehme diese Angelegenheit.Doch wenn Du Frau von »Sauve erwartest, wartest Duvergeblich; sie ist unten bei mir in meinem Eabinetbeschäftigt." ' - , ,>
Catharina dachte. Orthon hätte; vielleicht nichtZelt gehabt, das Bittet hinter dem Spiegel zu „ver-bergen, und trat in das Cabinet von Fra» vön Saüve,um dem jungen Menschen jede Fteiheit zu lasten.
In demselben Augenblick und während Ortbon un-ruhig über die unerwartete Erscheinung; der KöniginMutter sich fragte, ob eben diese Erschelirüng'triebt einComplott gegen seinen Herrn.verberge, hörte» ler dreischwache Schläge.am Plafond. -Dieß war das-Zeichen,das er selbst seinem Herrn im Fall? der Gefahr geben