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„Im Gegentheil, Herzogin, Ihr versteht das nickt,ich vergöttere Euch. Ader ich kann Euch licken, schätzen,vergöttern, »nd in meinen verlorenen Augenblicken dennoch»leinen Freund loben,"
„Ihr nennt also Eure verlorenen Augenblicke die-jenigen, in welchen Ihr bei mir schd."
„Was wollt Ihr? dieser arme La Mott steht un-ablässig vor meinen Gedanken,"
„Ihr zieht ihn mir vor, das ist unwürdig! Gestehtoffenherzig, daß Ihr mir ihn vorzieht, Annibal, ich sageEuch, wenn Ihr irgend Etwas in der Welt mir verzieht,.,"„Henriette, Schönste der Herzoginnen, für Eureeigene Ruhe bitte ich Euch, macht keine indiscrete Fragean mich. Ich liebe Euch mehr, als alle Frauen, aberich liebe La Mole mehr, als alle Männer,"
-„Gut geantwortet," sprach plötzlich eine fremdeStimme. ,
Und ein Damastvorhang, welcher vor einer großenFüllung aufgehoben wurde, die in die Dicke der Mancrgleitend, eine Verbindung zwischen den zwei Zimmernöffnete, ließ La Mole sehen, der in dem Rahmen dieserThürc stand, wie ein schönes Porträt von Tizian inseiner goldenen Einfassung,
„La Mole!" rief Coconnas, ohne ans Margarethez» achten und ohne sich Zeit zu lassen, ihr für dieNebcrraschnng zu danken, welche sie ihm bereitet hatte,„La Mole, mein Freund o »rein thenrer Freund!"
Und er stürzte in di« Arm« scincS Feundes undwarf dabei den Stuhl nieder, auf dem er saß,, und denTisch, der sich in seinem Wege fand.
La Mole erwiederte seine Umhalsungen mit.vollemErgüsse, Während er dieselben aber erwiederte- sagteer, sich an die Herzogin von Revers, wendend: ch„Verzecht, Madgme, wenn mein Name, unter,Euchausgesprochen, Anlaß zu einer Störung Euerer reizendenWirthschaft gab. Gewiß/ fügte er mit einem Blicke