Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
253
Einzelbild herunterladen
 

Gut/' sprach Eoconnas,wir fangen unsere Höf-lichkeiten wieder an."

Nein, aber endigt Eure Erzählung."

Ich verlange nicht, dieselbe zum Besten zu geben;Ihr fragt, warum ich so spät komme."

Allerdings; ist es meine Sache, zuerst cinzutreffen ?"

Ei, Ihr habt Niemand zu suchen."

Ihr seid in der That verletzend, mein Lieber;doch fabrt fort. Also au der Rue de Grenclle saht Ihreinen Menschen, der La Mole ähnlich ist; aber washabt Ihr an Euerem Wammse? Blut!"

Es wird mich wohl einerbeimFallen bespritzthaben."

Ihr habt Euch geschlagen?"

Ich denke."

Für Euren La Mole?"

Fürwensollich mich sonst schlagen, füreineFrau?"

Ich danke."

Ich folge also diesem Menschen, der die Frech-heit hatte, das Aussehen meines Freundes zu entlehnen.Ich hole ihn in der Rne Coqnillidre ein, ich trete vorihn, ich schaue, ihm bei dem Schimmer einer Budeunter die Nase."

Gut, das war Wohl gethan."

?,Ja, aber es ist ihm schlecht bekommen.MeinHerr,"" sage ich zu ihm,Ihr seyd ein Geck, daßIhr Euch erlaubt, entfernt meinem Freunde La Molezu gleichen, der ein vollkommener Cavalier ist, währendman, wenn man Euch von Nahem betrachtet, sieht, daßIhr nur ein Landstreicher seyd."" Hienach nahm er denDegen i» di- Hand; ich that dasselbe. Bei dem drittenStoße fällt der Ungeschickte nieder und- bespritzt mich."

Ihr habt ihm doch wenigstens Hülse' geleistet?"

Ich wollte es thnn, als ein Reiter vorüber kam.Diesmal, Herzogin, war ich gewiß,' daß ich La Molesah. Leider lief das Pferd'im Galopp. Ich lief demPferde nach, und die Leute, die sich versammelt hatten,liefen hinter mir. Da man mich aber, insofern mir