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einer Unterredung die Niemand nnterbrechen könnte,gründlich zu behandeln.
Coconnas empfing auf eine ziemlich »nfreundlicheWeise das Bittet von Henriette, das ilm a»s bald zehnUhr Abends in die Nur Tison beschiel». Nichtsdesto-weniger begab er fich nach dcnl Orte der Zusammcn-knnft, wo er Henriette sand, welche fich bereits sehrdarüber geärgert hatte, daß sie zuerst angekommcn war.
„Psni! mein Herr," sagte sie, ,,es ist sehr ungebil-det, ich sage nicht eine Prinzessin, sondern eine Frauso warten zu lassen."
„Oh! warten," erwicderte EoconnaS, „das ist ein-mal ein Wort von Euch. Ich wette im Gegentheil,daß wir der bestimmten Zeit noch voraus sind."
„Ich, ja."
„Bah, ich auch ; ich wette, es ist böchstcns zebn Uhr."
„Wohl, aber in meinem Bittet hieß cs halb zehn Uhr."
„Ich bin auch um nenn Ubr vom Louvre wegge-gangen; deniz ich habe den Dienst bei dem Herzog vonAlcntzon, wcßhalb ich, beiläufig gesagt, genölhigt sehnwerde, Euch in einer Stunde zu verlassen."
„Was Euch ganz angenehm ist't"
„Meiner Treue, nein, der Herzog ist ein sehr ver-drießlicher, wunberlicher Mensch, und wenn ich gezanktwerden soll, .so mag es lieber durch hübsche Lippen,wie die Eurigeig geschehen, als durch einen schiefenMund, wie der scinige." > v
„Nun, das klingt ein wenig besser," versetzte dieHerzogin. „Ihr sagt also, Ihr wäret um nenn Uhrvom Lonvpe weggegangcn."
. „Oh! mein Gott, ja, in der Absicht, geraden Wegshreher zu kommen, als ich an der Ecke der Rne deGrenelte einen Mann erblicke, der La Mole gleicht."
„Gut, abermals La Mole."
„Allerdings, mit Euerer Erlaubniß oder ohne dieselbe,"
„Grober!"