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Eatharina den Kopf darüber zerbrach, wer der schöneGreis sehn könnte, als sich ihr der Ecremonienmeistervon hinten näherte nnd ihr ein parfnmirtes Säckchenvon Rtlafi übergab, das ein viereckig zusirmmengelegtesPapier enthielt. Sie öffnete das Säckchen, zog dasPapier heraus und las folgende Worte:
„Manrevel hat mit Hülfe^rineS herzstärkenden Mit-tels, das ich ihm gegeben, etwaS,Kraft erlangt undwurde dadurch ln den Stand gesetzt» den Namen desMannes zu schreiben, welcher sich in dxm Zimmer desKönigs von Navarra befunden hat. Dieser Mann istHerr von Mony."
»Von Mony!" dachte die Königin, »wohl, ichhatte cs gcahnet. Aber dieser Greis . . . Ei! Cospetto!. . . dieser Greis ist . . ."
Catharina verharrte das Auge starr, den Mundgeöffnet.
Dann sich an das Ohr des Kapitäns der Gardenneigend, der an ihrer Seite stand, sagte sie:
„Schaut, doch als ob es nur zufällig geschehenwürde. nach dem Herrn Lasco, welcher in diesem Augen-blick spricht. Seht Ihr hinter ihm einen Greis mitweißem Barte, in einem schwarzen Sammelkleid?"
„Ja, Madame." ^
»Gut. Verliert ihn nicht ans dem Blicke."
„Ihr meint denjenigen, welchem der König vonNavarra ein Zeichen macht?"
„Allerdings. Stellt Euch mit zehn Mann an diePforte des Louvre nnd ladet ihn, wenn er hinausgeht,von Seiten des Königs zum Mittagsmahls ein. Folgter Euch, s» führt ihn in ein Zimmer nnd haltet ihndarin gefangen. Weigert er sich, so bemächtigt Euchseiner todt oder lebendig. Geht, geht."
Nur sehr wenig mit der Ncde von Margarethe be-schäftigt, hatte Heinrich glücklicher Weise seinen Blickans Eatharina geheftet und keinen Ausdruck ihres Ge-sichtes verloren. Als er die Augen der Königin Mutter