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5/8 (1845)
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düster und leidend. Man wußte, daß Cathariua gezit-tert batte, und alle Welt zitterte.

Der große Empfangssaal des Palastes war zu die-sem Behufs eingerichtet worden, und da dergleichen Ver-sammlungen gewöhnlich öffentlich stattfaude» , so hattendie Garden und Wachen Befehl erhalten, mit den Ge-sandten Alles, was die Zimmer und Höfe an Volk fassenkonnten, miteinzulaffen.

Was Paris betrifft, so war sein Anblick der, wel-chen die große Stadt stets unter solchen Umständen bie-tet, d. h. es herrschten überall Gedränge und Neugierde.Nur würde Jeder, der an diesem Tage die Bevölkerungder Hauptstadt gcnan beobachtet hätte, unter den ausehrlichen, naiv ausgesvcrrten Bürgcrgesichtern bestehendenGruppen viele in große Mäntel gehüllte Männer erschauthaben, welche sich durch "Blicke, durch Zeichen mit derHand antworteten, wenn sie von einander entfernt stan-den, und mit leiser Stimme ein paar Worte anstausch-ten. so oft sie sich näherten. Diese Männer schienen in-dessen sehr mit dem Zuge beschäftigt, folgten demselbenals die Ersten und erhielten, wie man glauben mußte.Befehle von einem ehrwürdigen Greise, dessen schwarze,lebhafte Augen, trotz sseincs Weißen Bartes und seinergräulichen Brauen, eine frische Thätigkeit kundgahen.Diesem Greise gelang es wirklich, seh es durch seine ei-genen Mittel, sep eck.durch die Anstrengungen seiner Ge-fährten, unter den Ersten in den Louvre zu schlüpfen,und durch die Gefälligkeit des Anführers der Schweizer,eines würdigen, trotz seiner Bekehrung gar wenig ka-tholischen Hugenotten, vermochte er sich unter den Ge-sandten, Margarethe und Heinrich von Navarra geradegegenüber, aüfzuvflanzcn.

' Durch La Mole unterrichtet, daß Herr von Moupunter einer V, crklet.dll» g der Versammlung beiwohnensollte, schaute Heinrich . überall umher. Endlich begeg-neten sciiic Blicke denen des Greises und verließen ihnnicht mehr. Ein Zeichen von Mouy beseitigte alle