Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
235
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wohnbeit, so bewegungslos zu bleiben. Habt Ihr nichtzufällig Kunde von ihm, Madame?"

Ich, Sire," sprach Margarethe erstaunt,wiesoll ich?"

Ei, bei Gott, meine Theure, nichts wäre natür-licher; Ihr haltet die Güte, um mir ein Vergnügenzu machen, dem kleinen La Mole das Leben zu rettenDieser Junge mußte nach Mantes gehen,.,, und wennman dahin geht, kann man auch znrückkehren."

Ah! das gibt mir den Schlüssel zu einem Räthsel,das ich vergebens zu deuten suchte,"" crwiedertc Marga-rethe. ,,Jch hatte das Fenster offen gelassen und fand,als ich wieder eintrat, auf dem Boden eine Art vonBittet."

Seht Ihr!" rief Heinrich.

Ein Bittet, das ich Anfangs nicht verstand, undworaus ich kein Gewicht legte," fuhr Margarethe fort;vielleicht hatte ich Unrecht und es kommt von dieser Seite."

Das ist möglich," sprach Heinrich;ich wage sogarzu behaupten, es ist wahrscheinlich. Darf man das Bittetsehen?" >

'Allerdings, Sire," antwortete Margarethe undübergab dem König das Blatt Papier, welches siein ihre Tasüe gesteckt hatte.

Der König warf einen Blick darauf.

Ist lies nicht die Handschrift von Herrn de LaMole?" sagte er.

Ich weiß nicht, die Schrift schien mir verstellt."

Gleichviel, wir wellen lesen."

Und er las.

V adame, ich muß den König von Navarra sprechen;die Sache ist dringend. ... Ich warte."

Al;, ah!" rief Heinrich. , Seht Ihr, er sagt: er warte."

Gewiß sehe ich es," sprach Margarethe;aberwas wollt Ihr?"

,.Vcntrc-saint-gris! er soll kommen."

,,Er soll kommen!" rief Margarathe, ihre schönen