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Luft zu schöpfen oder die Gestirne zu betrachten verhin-deru wollen.
Heinrich war freundlich und lächelnd, wie gewöhnlich,
„Madame," sagte er, „während alleLeutc von Hofihre Ceremouienkleider probiren, wollte ich »ul Euch ei-nige Worte über meine Angelegenheiten sprechen, die Ihrfortwährend als die Eurigen betrachtet, nicht wahr?"
„Allerdings, mein Herr; sind unsere Interessen nichtimmer dieselben?"
„Ja, Madame, und ich wollte Euch deßhalb fra-gen, was Ihr davon denkt, daß mich der Herzog vonAlen^on seit einigen Tagen so absichtlich flieht, daßer sich vorgestern nach Saint-Gcrmain znrückgezogenhat. Sollte es nicht für ihn, der nur sehr wenig be-wacht wird, ein Mittel seyn, allein abzureisen oder amEnde gar nicht abzureisen? Sagt mir Eure Meinung,wenn es Euch beliebt, Madame, Sie wird für mich,ich gestehe es, von großem Gewichte seyn, um die mei-nige zu bekräftigen,"
„Eure Majestät hat Recht, sich über das Stillschwei-gen meines Bruders zu beunruhigen. Ich dachte denganzen Tag darüber nach, und es ist meine Ansicht,daß er mit Veränderung der Umstände sich auch verän-dert hat."
„Das heißt, nicht wahr, daß er, da er König Karlkrank und den Herzog von Anjou als König von Polensieht, gern in Paris bleiben würde, um die Krone vonFrankreich im Auge zu haben?"
„Ganz richtig,"
„Wohl, es ist mir lieb, er bleibe; nur verändertdieß unfern ganzen Plan; denn ich muß, um allein zureisen, dreifach die Garantleu haben, die ich ver-langt hätte, um mit Eurem Bruder zu reisen, dessenName und Gegenwart mich bei dem Unternehmen be-schirmten, Ich wundere mich nur darüber, daß ichnicht von Mouy sprechen höre; es ist nicht seine Ge-