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5/8 (1845)
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zweiflung kundgegeben, hatte sie Coconnas äirch die etwasrohe Weise vergeben, mit der er ihre Freundin dieFran Herzogin von Revers behandelte, an die sich derPiemontese wegen eines Zwiespaltes, welcher unter ihnenherrschte, nicht wenden wollte. Er wurde also, sobaldman ihn meldete, bei der Königin einaefübrt,

Coconnas trat ein, ohne eine gewisse Verlegenheitüberwinden zu können, die er bei Alengon berührt hatte,Mid die ihm mehr durch das Uebergewicht des Geistes,als durch das des Ranges eingeflößt wurde. Aber Mar-garethe empfing ihn mlt einem Lächeln, das ihn gleichvon. Ankang beruhigte,

Ei, Madame," sprach er,gebt mir meinen Freundzurück, ich bitte Euch, oder sagt mir wenigstens, wasans ihm geworden ist; denn ohne ihn kann ich nichtleben. Denkt Euch Euryalos ohne Nisvs, Dämonohne Pythias, Orestes ohne Pylabcs, und habt Mitleidmit meinem Unglück, ans Rücksicht für Zeinen derHelden, die ich Euch genannt habe, und dessen Herz,das schwöre ich Euch, an Zärtlichkeit nicht über demmeinigen steht,"

Margarethe lächelte, und nachdem sie CoconnasGeheimhaltung hatte versprechen lassen, erzählte sie ihmdie Flucht durch das Fenster, lieber seinen Aufenthalts-ort beobachtete sie, so inständig der Piemontese auch bat,das tiefste Stillschweigen. Dies befriedigte Coconnasnur halb; er erlaubte sich deshalb diplomatische An-deutungen, welche auf die höchste Sphäre hinwiesen.Für Margarethe ging daraus hervor, daß der Herzogvon Nlenyon an dem Verlangen seines Edelmanns, zuerfahren, was aus La Mole geworden war, Antheilhatte.

Wenn Ihr durchaus etwas Bestimmtes über EuernFreund erfahren wollt," sagte Margarethe,so fragt denKönig Helnrlch von Navarra, Er allein hat das Rechtzu sprechen, Ich meines TheiH kann Euch nur bemerken,