Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
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seinem Edelmann mit einem reizenden Lächeln ant-wortete :

Es ist wahr, mein lieber Coconnas, daß derKönig, wüthend, ein silbernes Wasserbecken auf dieSchulter bekommen zu haben, der Herzog von Anjouunzufrieden darüber, daß sein Kops mit einer Orangcu-Eonipvre eingesalbt worden ist, und der Herzog vonGnise sehr gedemnthigt durch die Beohrseigung miteiner Schweinskenlc, den Entschluß faßt n, Herrn deLa Mole zu tödtcn. Aber ein Freund Eures Freundeswandte den Streich ab und die Partie scheiterte; dar-auf gebe ich Euch mein Fürstenwort."

Ah!" sprach Cveonnas, bei dieser Versicherungaufathmcnd, wie der Blasebalg eines Schmiedes,ah !Mordi, Monseigneur, das ist gut; ich wünschte diesenFreund zu kennen um ihm meine Dankbarkeit zubeweisen/'

Herr von Nleuoou antwortete nicht; aber ec lächeltenoch angenehmer, als er es vorher gethan, was Eocon-uas glauben ließ, dieser Freund wäre kein Anderer,als der Pnnz selbst.

Wohl, Monseigneur," sagte er,da Ihr so weitgegangen seyd, daß Ihr mir den Anfang der Geschichteerzählt habt, so setzt Eurer Güte die Krone auf underzähtt mir das Ende. Man wollte ihn tödtcn, aberman hat ihn nicht getödtet, sagt Ihr mir? Laßt hören,was hat man geihan? Ich bin mnthig, spiecht, ichweiß eine schlimme Kunde zu ertragen. Man hat ihnin ein tiefes Kerkerloch geworfen, nicht wahr? Destobesser, das wird ihn vorsichtig machen. Er will nieauf meinen Rath hören. llebrigcnS wird man ihnhcransziehcn, Mordi! Die Steine sind nicht für Jeder-mann hart."

Aienpon schüttelte den Kopf und sprach:

Das Schlimmste bei Allem dem ist, mein braverCoconnas, daß Dein Freund seit lenem Abenteuer ver-