Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
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214
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«Sire, Ihr habt meine Worte schlecht "ävsg.elsgt;ick nannte denjenigei, .mojuen Sohn, welcher mich ver-lassen sollte. Z'ch liebe ihn in diesen, Nstgc'nbucke mehr,weil er der ist,.chelchxn, ich, am...mM.» zu. Volierenbeinrchten muss Ast cs ein Verbrechen von einer Müt-ter, zu wünschen, daß 'ihr'Kind, sie nicht verlasse?" ,,.U»d ich, ich safte Euch, er wird Euch berlaffcn,ich sage Euch, er wird Fränkreich verlassen, cr'wsrb-ziachPolen geben,, und zwar in zwei Tagen, und wenn Ihrnoch ein Wort beifügt, so geschsebt es morgen, Mid wennIhr nicht die Stirne heugt, wenn ^hr nicht dix DrohungEurer Äugen erstickt,, so erdroßle ich sl», diesen Astend,wie man nach Eurem Willen den Liebling Enrhr. Dochtererdrosseln sichte. Nur werde ich ihn, nicht, verfehlen,wie wir La.Mole verfehlt haben." j ! ... ........ ,

Eatharina beugte wirklich. iintdr.r^sen'Dgwhung dieStirne, erhob sie aber alsbald .wisdeo.nich'svrgck

Ah! armes .stind, Dein. .Bruder ,wich Drch,,chhten.Doch setz ruhig. Deine Mntter'.vertheidtgt'Dich."

Ah! man trotzt mirries stark.Nun .wohl, beidem Blute Christi! er wird sterben,, nicht bisse,) Ähchd.sondern soglein, ans dex Stelle! Äh ! eiche Waste! einenDegen! ein Messer!... Ah!" ,

Und nachdem er' vergeblichn, sich her-gesch>ruthatte, nm zu suchen, was er forderte, .ge.wahrte er denkleinen Dolch, den seine Mutter gm Hurtet.trug,,stü.rztedarauf los. riß ihn aus der mit Silber sncrustirtenScheide und sprang ans dem Zimmer, um Heinrich vonAnjou nieder,stoßen,! wo er ihn finden, würde, Als eraber in den, Vermal kam. verließen ihn. seine über dasMaß der menschlichen Stärke ausgereizten und ange-spannten Kräfte plötzlich; er streckte den Arm aS, ließdie spitzige Waffe fallen, welche in, Boden stecken blieb,stieß ein Klagegeschrei aus, drehte sich um sich selbst undstürzte nieder.

Zn gleicher Zeit schoß das Blut in Masse aus Mundund Nase.