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5/8 (1845)
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lich wäre, noch viel »zehr lieben, als ich Ench jetztliebe."

»Wenn Ihr bleibt, wird inan Ench abermals inden Krieg schicken."

»Ohl mir gleichviel, wenn ich nur Frankreich nichtverlasse."

»Ihr werdet machen, daß man Ench tödtet,"

»Meine Mntter, man stirbi nicht an Streichen . .man stirbt vor Schmerz, vor Kummer. Aber Karlwird mir nicht erlauben, zn bleiben; er haßt mich."

»Er ist eifersüchtig ans Euch, mein schöner Sieger,das ist eine abgemachte Sache; warum seid Ihr auchso brav und so glücklich? Warum habt Ihr, kaumzwanzig Jahre alt, Schlachten gewonnen, wie Aleranderund Cäsar? Mittlerweile entdeckt Euch aber Niemand,stellt Euch zufrieden, macht dem König den Hof. Nochheute versammelt man sich im geheimen Ralhc, um dieReden, welche bei der Festlichkeit gehalten werden sollen,zu lesen und zu besprechen; spielt Len König von Polenund überlaßt mir das klebrige. Doch sagt, wie ginges mit Euerer Erpeditiou gestern Abend?"

»Sie ist gescheitert; der Liebhaber war gewarnt undentfloh durch das Fenster."

»Endlich werde ich doch einmal erfahren," sagte Ca-Iharina, »wer der böse Genius ist, der alle meine Plänedurchkreuzt. Vorläufig habe ich eine Vermuthung... undIvehe ihm l^

»Also meine Mutter?"

Laßt mich diese Angelegenheit leiten."

Und sie lüßte Heinrich zärtlich ans die Augen undverließ ihr Cabinet.

Bald erschienen bei der Königin die Prinzen ihresHauses. Karl war in guter Laune, denn die Haltungseiner Schwester Margot hatte ihn mehr gefreut, als ge-ärgert; er grollte La Mole nicht und hatte im Corridornur eifrig ans ihn gewartet, weil es eine Art von Jagdauf'den Ansland war.