Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
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206
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nicht veranlassen, meinen Bruder statt meiner znnehmen?"

Das ist, wenn nicht unmöglich, doch wenigstensschwierig."

Gleichviel! versucht es, sprecht mit meine», Bru-der, Werst Alles auf meine Liede für Frau von Convö.Mutter, sagt ihm, ich sei wie ein Verrückter in sieverliebt, ich verliere den Verstand darüber. Er hatmich gerade ans dem Hotel des Prinzen mit Guisegehen sehen, der mir dort alle Dienste eines gutenFreundes leistet."

Ja, um die Ligue zn bilden. Ihr seht das nicht,aber ich sehe es."

Allerdings, meine Mutter, allerdings, aber mitl-lcrweile benütze ich ihn. Sind wir denn nicht glücklich,wenn ein Mensch uns dient, während er sich selbstdient?»

,,Und was sagte der König, als er Euch be-gegnete.?"

Er schien an das zn glauben, was ich ihn ver-sicherte, nämlich die Liebe allein hätte mich nach Pariszurückgefübrt."

Hat er Euch aber nicht über den Rest der NachtNM Rechenschast gefragt?"

Gewiß, aber ich speiste bei Nantouillct zn Nacht,wo ich einen abscheulichen Lärmen machte, damit sichdas Gerücht hievon verbreiten und der König nicht da-ran zweifeln würde, ich wäre dort."

Also weiß er nichts von Euerem Besuche beiLasco?"

Durchaus nichts."

Desto besser; ich werde cs versuchen, mit ihm fürEuch zu sprechen; aber Ihr wnßt, es gibt keinen wirk-lichen Einfluß auf diese rauhe Natur/'

Oh! meine Mutter, meine Mutter, welch' einGlück, wenn ich bliebe; ich würde Euch, wenn es mög-