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5/8 (1845)
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nur getragen hätte. Oh! meine Mutter, ich wäre eiltgroßer König gewesen!"

Ruhig, ruhig, liebes Kind," sprach Catharina,für-welche diese Zutnnst stets die süßeste Hoffnung ge-wesen war,ruhig, verzweifelt nicht. Habt Ihr nichtEuerer Seits an irgend ein Mittel gedacht, die Sachezu ordnen?"

Oh! gewiß, und gerade deshalb bin ich zwei oderdrei Tage früher gekommen, als man mich erwartete,wobei ich indessen meinen Bruder glauben ließ, eswäre Frau von Conde zu Liebe geschehen. Dann rittich LaSco, dem Gewichtigsten von den polnischen Ge-sandten entgegen, gab mich ihm zu erkennen und thatbei dieser ersten Zusammenkunft Alles, was mir mög-lich war, nm mich haßenswerth zu machen-, und ichhoffe, es ist mir gelungen."

Oh! mein liebes Kind," sprach Catharina,dasist schlimm! Ihr müßt mehr Werth auf das InteresseFrankreichs, als auf Eueren Widerwillen legen."

Meine Mutter, will das Interesse Frankreichs, daß,wenn ,»einem Bruder Unglück widerfährt, der Herzogvon Alcncon oder der König von Navarra regiere?"

Oh! der König von Navarra, nie! nie!" mur-melte Catharina, und die Unruhe bedeckte ihre Stirnemit dein sorgenvollen Schleier, der sich immer darüberauSbrcitcte, so oft diese Frage sich darbot.

Meiner Treue," fuhr Heinrich fort, ,,mein BruderAleppo» ist kaum besser und liebt Euch nicht mehr."

Nun, was hat Lasco gesagt?" versetzte Catha-rina.

Lasco zögerte selbst, als ich in ihn drang, eineAudienz zu verlangen. Oh! wenn er nach Polen schrei-ben, diese Wahl zu nichte machen könnte."

»Tollheit, mein Sohn, Tollheit! Was ein Reichs-tag geheiligt hat, ist gekeiligt."

»Aber, meine Mutter, könnte man diese Polen .