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5/8 (1845)
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Die vier Prinzen standen, ohne Zweifel des War-tens müde, auf der Schwelle.

Karl trat ein.

Margarethe kam Kart, ein Lächeln auf den Lippen,entgegen.

Der König warf einen raschen Blick umher.

Was sucht Ihr, mein Bruder?" sagte Marga-rethe.

Ich suche . . . ich suche ..." antwortete Kart,ei! der Teufel!ich suche Herrn de La Mole."

Herrn de La Mole?"

Ja, wo ist er?"

Margarethe nahm ihren Bruder bei der Hand undführte ihn an das Fenster.

In diesem Augenblicke sprengten zwei Männer imstärksten Galoppe ihrer Pferde davon und erreichten be-reits den hölzernen Thurm; der Eine derselben lösteseine Binde und ließ zum Zeichen des Abschiedes dieweiße Seide in der Nacht flattern; diese zwei Männerwaren Orthon und La Mole.

Margarethe zeigte Karl die zwei Männer mit . derFingerspitze.

Nun!" fragte der König,was soll dieß bedeuten? '

Dieß soll bedeuten," erwiederte Margarethe,daß derHerr Herzog von Alcnnon seine Schnur in die Tascheund die Herren Anjou und Gnisc ihre Schwerter in dieScheide stecken können, insofern Herr de La Mole dieseNacht nicht durch den Eorridor zurückgehen wird."

XIX

Die Atrirlen.

Seit seiner Rückkehr nach Paris hatte Heinrich vonAnjou seine Mutter, deren vielgeliebter Sohn er be-kanntlich war, noch nicht offen gesehen.