Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
191
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ISl

Nun, wozu bestimmst Du Dich? ^ fragte La Mole.

Ach weiß es nicht."

Werde ich Dich diesen Abend finden?"

Wie soll ich Dir dies; sagen?"

Du weißt nicht, was Du in zwei Stunden thunwirst?"

Ich weiß wobl. was ich tstun werde, aber ich weißnicht, was man mir thun wird."

Die Herzogin von NeverS?"

Nein, der Herzog von Aleist-on."

Ich bemerke in der That, daß er Dir seit einigerZeit viel Fr/nndschast erzeigt."

Allerdings."

Dann ist Dein Glück gemacht," versetzte La Molelachend.

Bah!.." rief CoeonnaS,ein jüngerer Prinz."

,.OH! er hat so große Lust, der allere zu werden,daß der Himmel vielleicht zu seinen Gunsten ein Wunderthun wird. Du weißt also nicht, wo Du diesen Abendsehn wirst?"

Nein."

Znni Teufel! oder vielmehr Gott besohlen."

Dieser La Mole ist furchtbar," sagte CoeonnaS,daß er immer migen will, wo man ist! Weiß mancS?' UebrigenS habe ich, wie cs mir scheint, Lust zulchlafen." lind er legte sich wieder nieder.

La Mole nahm seinen Flug nach den Gemächernder Königin.

An dem uns belanntcn Corridor begegnete er demHerzog von Alenz-on.

Ah! Ihr scyd es, Herr de La Mole?" sagte dieser.

Ja, Monseigneur," crwiedcrte La Mole, sich ehr-furchtsvoll verbeugend.

Geht Ihr ans dem Louvre?"

Nein, Hoheit, ich will Ihrer Majestät dir Kö-nigin von Navarra meine Huldigung darbringen."-

llm welche Stunde verlaßt Ihr sie?"