Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
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Das wäre unklug, Freund Annibal, nach dem,was gestern Nacht vorgefallen ist. Hat inan uns nichtüberdies unser Wort abgcnommen, daß wlr nicht alleindahin zurückkehren würden? Gicb nur meinen Mantel."

Das ist meiner Treue wahrsprach Eoconnas;ich halte es vcrgcssen. Aber wo Tcnfels ist dennDein Mantel? Ah! hier ist er."

Nein, Du gicl'st mir den schwarzen und ich willden rothen haben. Dlc Königin sieht m.ich lieber indiesem."

"Suche selbst, ich finde ihn nicht," sagte (äeconnas,nachdem er überall unihergeschant hatte.

Wie," rief La Mole,Du findest ihn nicht, woist er denn?"

Du wirst ihn verkauft haben?"

Warum? ich habe noch sechs Thaler."

Dann nimm den »leimgen."

Oh! ja, in einem gelben Mantel bei grünemWammS, ich würde anssehen wie ein Papagei."

Bei mein-r Treue, Du bist sehr häkilig. Machees wie Du willst."

I» diesem Augenblicke, als La Mole Alles durcheinandcrgeworfen hatte und sich in Schmähworten gegendie Diebe auSzulasscu anfing, welche bis in den Louvredrängen, erschien ein Page des Herzogs von Alengon mitdem kostbaren Mantel.

,,AH!"-rief La Mole,da ist er endlich."

Euer Mantel, mein Herr?" sprach der Page .Ja, Monseigneur halte ihn bei Euch holen lassen, umsich in Beziehung ans eine Welte Aufklärung z» ver-schaffen. die er über dle Farbe geinacht halte."

Oh!" rief La Mole,ich verlange ihn nur, weilich ausgchen will; wenn ihn aber Seine Hoheit nochlänger zu behalten wünschte..."

Nein, Herr Graf, es ist schon abgemacht."

Der Page ging ab; La Mole häkelte seinen Man-te,l zu.