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Neben ihm schlief oder streckte stch vielmehr ein an-derer junger Mann auf einem Bette.
Der Eine war unser Freund La Mole, mit demman sich an diesem Tage so viel beschäftigt hatte undmit dem man stch vielleicht »och mehr beschäftigte, ohnedaß er es vermutbete, der Andere sein Gefährte CoconnaS.
Dieser ganze große Sturm war wirklich nni La Moleher vorgcgangeii, ohne daß er halte den Donner rollenhören nnd die Blitze zucken sehen. Ilm drei Uhr Mor-gens zniückgckchrt, war er bis drei Uhr Nachmittagsliegen geblieben, halb schlafend, halb träumend, Schlösserauf den beweglichen Sand bauend, den man die Zukunftnennt; dann war er aufgcstandcn, halte der Mode ge-mäß eine Stunde bei einem der beliebtesten Bader zuge-bracht und sofort bei La Huriöre zu Mittag gespeist;nun abermals lm Louvre vollendete er seine Toilette, umMargarethe seinen gewöhnlichen Besuch abznstattcn.
„Und Dn sagst also. Du habest zu Mittag gespeist?"-fragte CoconnaS gähnend.
„Meiner Treue, ja, nnd zwar mit großem Appetit."
„Warum hast Du mich nicht mitgenommen, Selbst-süchtiger?"
„Dn schliefst so fest, daß ich Dich nicht wecken wollte.Aber weißt Du, Du wirst nun zu Nacht statt zu Mit-tag speisen. Vergiß nur nicht, von Meister La Huriörevon dem Anjou-Wein zu verlangen, den er vor einigenTagen bekommen hat."
„Ist er gut?"
„Verlange davon, ich sage nicht mehr."
„Nnd Du, wohin gehst Du?"
„Ich." versetzte La Mole, erstaunt, daß sein Freundnur eine solche Frage an ihn machte, „wohin ich gehe?ich mache der Königin den Hof."
„Wenn ich in unserem kleinen Hanse in der RueCloche-Percoe speisen würde." sagte CoconnaS, „so fändeich die Ueberbleibsel von gestern, und cs gibt dort einengewissen äußerst erfrischenden Alicantewein."