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5/8 (1845)
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qer an, welcher sich, dieses Compliment erwiedernd, ver-beugte.

Nichtsdestoweniger bist Du zufrieden, daß manDich von diesem Jnngfernknechte befreit?" fragte Karl.

Alles, was Euere Majestät thut, ist wohl gethan,"antwortete der König von Navarra.

Dann ist es gut; laß mich das Geschäft für Dichabmachen, sei unbesorgt, es wird nicht schlecht abgemachtwerden."

Ich verlasse mich ans Euch, Sire."

Nun sage mir, zu welcher Stunde geht er ge-wöhnlich zu Deiner Frau?"

Gegen neun llbr Abends."

Und er verläßt sie?"

Ehe ich zu ihr lomme, denn ich finde ihn nie."

Gegen. . .?"

Gegen eilf Uhr."

Gut; gehe diesen Abend um Mitternacht hinab,die Sache wird geschehen sevn."

Und Karl entfernte sich, sein Li'eblinqSjagdlied pfei-fend. nachdem er Heinrich zuvor herzlich die Hand ge-drückt und ihm seine Freundschafts-Versprechungen er-neuert hatte.

Ventre-saint-gris!" sagte der Bearncr, Karl mitden Nnqen folgend,wenn ich mich nicht sehr täusche,geht diese ganze Teufelei von der Königin Mutter aus.Sie weiß in der That nicht, was sie erfinden soll, umuns zu entzweien, mich und meine Frau: eine so hüb-sche Ehe!"

Und Heinrich fing an zu lachen, wie er lachte, wennihn Niemand sehen und hören konnte.

Gegen sieben Uhr Abends an demselben Tage, anwelchem alle diese Ereignisse vorgefallen waren, standein schöner junger Mann, nachdem er zuvor gebadet,vor dem Spiegel in einem Zimmer des Louvre, ordnete undsalbte sich die Haare und trällerte dabei ein Liedchen.