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Expedition unter uns vor, ich Anjou, Alenxon und Guiseerpediren ih». Ein König, zwei Söhne von Frankreichund ein souveräner Fürst, Dich nicht zu rechnen."
„Wie, mich nicht zu rechnen?"
„Ja, Du wirst dabei sehn."
„Ich!''
„Ja, Du; erdolche mir diesen Burschen auf einekönigliche Weise, während wir ihn erdrosseln/'
„Sire," sprach Heinrich, „Euere Güte macht michganz verwirrt; aber woher wißt Ihr. . ..?"
„Bei des Teufels Horn! es scheint, der Junge hatdamit aeprahlt. Er geht bald zu ihr im Louvre, baldin der Nue Elvche- Percöe. Sie machen Verse mit einan-der. Ich möchte wohl Verse von diesem Jungfcrnknechtesehen, Schäfersviele ohne Zweifel; sie sprechen von Bio»und Moschus und lassen Daphnis und Corndon abwech-seln. Man könnte in der That Mitleid bekommen!"
„Sire," sprach Heinrich, „wenn ich bedenke...."
„Was?"
„Euere Majestät wird einsehen, daß ich einer sol-chen Expedition nicht beiwohnen kann. Meine persön-liche Anwesenheit wäre meines Erachtens unschicklich.Ich bin bei der Sache zu sehr betheiligt, als daß nichtmeine Mitwirkung als eine Rohheit bezeichnet werdensollte. Euere Majestät rächt die Ehre ihrer Schwesteran einem Gecken, der meine Frau verleumdend geprahlthat; das ist ganz einfach, und Margarethe, deren Un-schuld ich behaupte, wirs dadurch nicht entehrt, Sire;bin ich aber von der Partie, so ist cs etwas Anderes;meine Mitwirkung macht auö einer Handlung der Ge-rechtigkeit eine Handlung der Rache. Es ist keine Hin-richtung mehr, sondern ein Mord, meine Frau ist nichtmehr verleumdet, sie ist schuldig."
„Mordieu! Heinrich, Du sprichst goldene Worte, undich sagte es so eben »och zu meiner Mutter: Du hastGeist, wie ein Teufel."
Und dabei schaute Karl wohlgefällig seinen Schwa-