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5/8 (1845)
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dieser Dummkvpf von einem Maurevcl wieder zu sprechenoder zu schreiben vermag. Es ist von Margot die Rede,weiche Dich hintergeht."

,.Bah! glaubt solche Verleumdungen nicht."

Wenn ich Dir sage, daß Tu mehr als kurzsichtig,dasi Du blind bist. Mord und Teufel! willst Du mirendlich einmal glauben, Starrkopf. Ich sage Dir, daßMenget Dich betrugt, und daß wir diesen Abend den Ge-genstand ihrer Leidenschaft ertrosscln werden."

Heinrich machte eine Bewegung des Erstaunens undschämte seinen Schwager mit bestürzter Miene an.

..Gestehe, Dn bist in, Grunde nicht ärgerlich dar-über , Hcnriot. Margot wird wohl kreischen, wie hun-dert tausend Krähen; meiner Treue, desto schlimmer!Man soll Dich nicht unglücklich machen. Eondö magvon dem Herzog von Anjou betrogen werden, ich druckeein Auge zu, Eond« ist mein Feind; aber Du, Du bistmein Bruder, Du bist mehr als mein Bruder, Du bistmein Freund."

,.Aber, Sire..."

..Und man soll Dich nicht belästigen, mau soll Dichnicht betnigcu; Du dienst schon lange genug zur Ziel-scheibe für aile diese Jungfernknechtc, welche von der Pro-vinz herbeilanfen, um unsere Brosamen zusauimenzulesenund unser» Frauen den Hof zu machen! Sie mögenkommen, oder vielmehr sie mögen wiederkommcn, alleTeufel! Man hat Dich betrogen. Henriot. das kann Je-dermann widerfahren, aber ich schnüre Dir, Du sollsteine glänzende Gcnugthnuug erhalten und morgen wirdman sagen:Tausend Donner und Teufel! es scheint, derKönig Karl liebt seinen Sch.vager, denn er hat dieseNacht Herrn de la Mole ganz hübsch die Zunge herans-strecken lassen,""

..Sprecht, Sire, ist cs wirklich eine abgemachteSache?"

..Abgemacht, beschlossen, entschieden, der Jnngfern-knecht soll sich nicht zu beklagen haben. Wir nehmen die