I8Z
Und sic entfernte sich.
„Bei Gott!" sprach Aleiwon, ..nichts ist leichter,nnd wenn Heinrich erfährt, daß seine Fra» ilm ver-rät!!, . . . Ihr nehmt also den Nath nnserer Mutter an?"fügte er, sich an den König wendend, bei.
„Punkt für Punkt," antwcrtetc Kart, ohne zu ver-mnllicn, daß er tausend Dolche in das Herz von Alen-zon bohrte. Dann ries er einen Offizier von seiner Leib-wache »nd befahl Heinrich hcrabznholen; aber sich einesAndern besinnen», sagte er:
„Nein, ich will ihn selbst aufsnchen, D», Alen^on,benachrichtige Anjou »nd Gusse,"
Und er perließ sein Zimmer nnd ging nach derkleinen Wendeltreppe, welche in den zweiten Stock führtennd an der Thürc von Heinrich anSmündete.
XVIII,
Nachopläne.
Heinrich benützte die kurze Frist, die ihm das sogut von ihm ansgchaltene Verhör gönnte, um zn Frauvon Sauve zn eiten. Er fand Orthon, der sich vonseiner Ohnmacht völlig erholt hatte, aber Orthon konnteihm nichts sagen, als daß Leute in seine Wohnung ein-gcdrnngen Ware» und daß der Anführer dieser Leute ihnmit einem Schlage, seines Schwertknopfes betäubt unlrniekcrgeworfen hatte. Man hatte sich uni Orthon nichtweiter bekümmert;- Catharina sah ihn ohnmächtig undhielt ihn für todt. Und da er in dem Zwischenräumezwischen dem Abgänge der Königin Mutter nnd der An-kunft des Kapitäns der Garden, welcher de» Platz ab-zuräumen beauftragt war, wieder zu sich kam, flüchteteer sich zu Frau von Sauve.