Druckschrift 
5/8 (1845)
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Heinrich bat Charlotte, den jungen Mann zu be-halten, bis er Nachricht von Herrn von Mouy hätte,der ihm von dem Orte aus, nach welchen, er sich zu-rückgezogen, unfehlbar schreiben würde. Dann würde erOrthon mit feiner Antwort an Mouy zurückschicken, undkönnte statt auf einen eingebornen Menschen auf zweizählen.

Sobald dieser Plan festgestcllt war, kehrte er inseine Wohnung zurück und philosophirte im Zimmer auf-und abgehend, als plötzlich die Thüre sich öffnete undder König erschien.

Euere Majestät!" rief Heinrich, dem König ent-gegeneilend.

Ich selbst_In der That, Henriot, Du bist ein

vortrefflicher Junge, und ich fühl?, daß ich Dich immermehr liebe."

Sire," sprach Heinrich,Euere Majestät über-häuft mich mit Gnade."

Du hast nur in einer Beziehung Unrecht, Henriot."

In weicher? Etwa darin, daß ich, wie mir EuereMajestät schon wiederholt vorgeworfen bat, die Parsorscejagd der Beize vorziehe?"

Nein, nein, ich spreche nicht hievon, sondern vonetwas Anderem, Henriot."

Euere Majestät beliebe sich zu erklären," versetzteHeinrich, der an dem Lächeln von Karl wahrnahm, daßer guter Laune war,und ich werde mich zu bessernsuchen."

Darin hast Du Unrecht, daß Du mit Deinen gu-ten Augen nicht Heller siehst, als Du dies thust."

Bah!" sprach Heinrich,sollte ich, ohne es zu ver-muthen, kurzsichtig seyn, Sire?"

Noch viel schlimmer, Henriot, Du bist blind."

Ah! wirklich?" sagte der Bearner;aber wider-fährt mir dieses Unglück nicht, wenn ich die Augenschließe?"