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liehen Skandal zur Folge haben, eine Tochter von Frank-reich zu Grunde richten! GS bedarf hiezu mir eines Au-genblicks der Trunkenheit/'
,,Oder der Eitelkeit," versetzte Franz.
„Allerdings, allerdings," sprach Karl; „aber wir ^können die Sache doch nicht vor Richter bringen, wennfich Henriot nicht entschließt, als Kläger aiiiziitreten."-
„Mein Sohn," Catharina und stützte dabei ihreHand ans eine genugsam bezeichnende Weise ans dieSchulter von Karl, um seine ganze Aufmerksamkeit ansdas zu lenken, was sie Vorschlägen wollte, „hört wohl,was ich Euch sagen werde: es waltet ein verbrechenob und es kann vielleicht ein Scandal entstehen. Abersolche Vergehen an der königlichen Majestät bestraft mannicht mit Nichten, und Henkern; wäret Ihr einfacheCdellente, so hätte ich nichts zu bemerken, denn Ihrsend Beide brav; aber Ihr sehd Prinzen und könnt EuerSchwert nicht mit dem eines Krautjunkers kreuzen.Seyd darauf bedacht, Euch als Prinzen zu rachen."
„Tod und alle Teufel!" rief Karl, „Ihr habt Recht,meine Mutter, ich will daran denken."
„Ich werde Euch dabei unterstützen, mein Bruder!"rief Franz.
„Und ich," sagte Catharina, die schwarze seidene !Schnur losmachend, welche drei' Mal um ihren Leib jging und an jede», Ende eine Eichel hatte, die bis ans jdie Kniee herabfiel, „ich entferne mich, lasse Euch aberdieses, um mich zu vertreten." ,j
Und sie warf die Schnur zu den Füßen der zweiPunzen.
,,NH! ah!" sprach Karl, , ich begreife."
-Diese Schnur..?" fragte Alengon, indem er sieaufhob.
„Dient zur Bestrafung und zur Verschwiegenheit,"crwicderte Catharina triumphireiid; „nur," fugte siebei. .',wäre es nicht übel, wenn man bei Allen, Hein- jrich beiziehen würde." I