Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
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176
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Sprich, Henriot," sagte Karl, »ist Herr de LaMale bei Dir gewesen?"

Wie soll ich di.S wissen, Sire? Ich sage nichtia, ich sage nicht nein. ... Herr de La Mole ist e.näußerst artiger Diener und ganz der Königin van Na-varra ergeben; er bringt mir zuweilen Botschaften,theils von Margarethe, der er sehr dankbar dafür ist,daß sie ihn dem Herzog von Alen^on empfohlen hat,theils von dem Herrn Herzog selbst. Ich kann nichtsagen, es sey nicht Herr de La Mole gewesen."

Er war es," sprach Cakharina;man hat seinenrothen Mantel erkannt."

Herr de La Mole hat also einen rothen Mantel?"

Ja."

Und der Mann, der meine zwei Leibwachen undHenri von Maurevel so gut zngerichtet hat. . ."

Hatte einen rothen Mantel?" fräste Heinrich.

Allerdings," sp.ach Karl.

Ich habe nichts zu sagen," versetzte der Bearner.Aber in diesem Falle scheint es mir, daß man, stattmich holen zu lassen, der ich nicht zu Hanse war, Herrnde La Mole, der, wie Ihr sagt, in meiner Wohnung ge-wesen ist, hätte befragen sollen. Ich muß Eurer Ma-jestät übrigens nur Eines bemerken..."

Was?"

Wenn ich, einen von meinem König UnterzeichnetenBefehl sehend, mich-zur Wehr gesetzt hätte, statt diesemBefehle zu gehorchen, so wäre ich schuldig und verdientejede Bestrafung; aber ich war es nicht, es war ein Un-bekannter, den dieser Befehl in keiner Hinsicht betraf;man wollte ihn verhaften, er setzte sich zur Wehr, setztesich sogar zu gut zur Wehr, aber er war in seinemNechte."

Doch..." murmelte Catharina.

Madame," sprach Heinrich,lautete der Befehl ausmeine Verhaftung?"